Pflichtpunkte gegen Fellbach

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Volleyball, Regionalliga DJK Gmünd
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 Die DJK Gmünd empfängt den SV Fellbach.

Schwäbisch Gmünd. Es wird das nächste wichtige Spiel im Abstiegskampf für die DJK Gmünd. Am Samstag um 19 Uhr empfängt die DJK den SV Fellbach in der Römersporthalle.

Dabei gilt es für die DJK nicht nur die Hinrunden-Niederlage wieder gut zu machen, auch Punkte im Abstiegskampf müssen gegen den direkten Verfolger unbedingt her.So steht er der SV Fellbach mit 13 Punkten in direkter Schlagdistanz zur DJK (15) und könnte diese durch einen Sieg überholen. Doch für die Gmünder Einhörner gilt dabei nur eins, den Sieg in Schwäbisch Gmünd zu behalten. Gelingen soll dies durch einen wieder größeren Kader. Svenja Baur und Hannah Werner kehren voraussichtlich zum Team zurück. Jule Nanz und Franziska Rettenmaier sind wieder einsatzbereit. Und Zuspielerin Lisa Denzinger ist beim Heimspiel natürlich auch dabei. Dies sind schon ganz andere Voraussetzungen als im Hinspiel in Fellbach. Dort musste die DJK mit engem Kader spielen, hinzukam, dass sich Zuspielerin Paloma-Rebecca Kraft zu Beginn der Partie an der Hand verletzte und Pia Arnholdt das Zuspiel übernehmen musste. „Unter solchen Voraussetzungen haben wir da verloren, nun sieht es ganz anders aus“, so DJK-Trainer Hannes Bosch.

Der DJK-Coach sieht dabei seine Mannschaft in deutlichem Vorteil. „Wir sind auf allen Positionen stärker besetzt, technisch kann Fellbach mit uns nicht mithalten.“ Doch was Fellbach kann, ist kämpfen. „Die kommen über den Einsatz und den Kampf, da müssen wir unser Spiel auferzwingen. Weil grade diese Mannschaften liegen uns ja immer nicht so“, so Bosch.So merkt man aber auch deutlich, dass der SV Fellbach auch nicht alle Probleme über den Kampf lösen kann. So gab es beispielsweise gegen den TV Villingen eine mehr als eindeutige 0:3-Niederlage, wo die DJK ein 2:3 erkämpfte. Allerdings muss die DJK erst einmal die Leistung erneut abrufen können. Denn gegen den neuen Gegner muss man zuerst wieder ins Spiel kommen und selbst den Kampf annehmen. „Wir müssen wie immer über unsere starken Aufschläge ins Spiel kommen. Dann schlagen wir den Fellbacherinnen auch einmal eine Punkteserie ins Feld“, sagt der Trainer voraus.In jedem Fall gibt es am Samstag keine Ausreden.

Am vergangenen Spieltag konnte die DJK beim Topteam vom MTV Ludwigsburg ganz gut mithalten, trotz Personalmangel. Zählbare Gewinne gab es dennoch nicht. Nach zwei Wochen im Training steht nun ein deutlich breiterer Kader zur Verfügung. Und da lässt der Trainer auch keine Ausreden gelten, dass der Gegner einem nicht liege oder ähnlich. „Wir müssen zwei oder drei Punkte holen, das ist ganz klar“, so Bosch. Ein erfreuliches Treffen könnte es aber auf jeden Fall geben, je nach dem wer bei Fellbach im Zuspiel auf dem Platz steht. So ist ein Wiedersehen mit der ehemaligen DJK-Spielertrainerin Carmen Feistritzer am Samstag nicht ausgeschlossen. Diese hilft nämlich beim SVF immer wieder aus.

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