Showakrobaten hinterlassen einen hervorragenden Eindruck

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Mit 22 Sportlerinnen und Sportlern war die Hüttlinger Showakrobatik-Gruppe Avanti Avanti bei der Gymnaestrada im finnischen Tampere. In sechs Tagen hatten sie dabei einiges erlebt.

Die Hüttlinger Gruppe „Avanti Avanti“ war bei der Gymnaestrada im finnischen Tampere.

Tampere/Hüttlingen. „Für die Gruppe war es ein Megaerlebnis und eine tolle Erfahrung“, sagt Silvi Wirth, Trainerin der Showakrobatik-Gruppe „Avanti Avanti“ des TSV Hüttlingen. 

Sie meint dabei die Teilnahme der 22 Sportlerinnen und Sportler an der „Finnischen Gymnaestrada“ in Tampere in Finnland. Sechs Tage mit vielen Auftritten hat die Gruppe in Finnland verbracht und dort für Begeisterung und staunende Augen gesorgt. „Die Vorbereitung war für uns zuletzt schwierig, aber dort hat dann alles hervorragend geklappt“, freut sich die Trainerin. Gleich nach der Ankunft sei man zudem sehr freundlich und gastfreundlich empfangen worden: Auch beim Bummel durch die Stadt seien alle freundlich gewesen, hätten Selfies machen wollen - und auch mit den vielen anderen Gruppen aus Dänemark, Deutschland und Finnland habe man sich blendend verstanden. 

Am zweiten Tag stand der Einmarsch zur Eröffnungsfeier ins Stadion auf dem Programm. Anschließend zeigte „Avanti Avanti“ auch noch eine Show-Vorführung auf einer Bühne in der Stadt. An Tag drei stand am Vormittag eine Generalprobe zur Gala in der riesigen „Nokia-Arena“ an. Höhepunkt war dann abends die Show, als die Begeisterung der fast 10 000 Zuschauer in der zu dreiviertel gefüllten Halle und der anderen Teilnehmer einige der Hüttlinger Gruppe zu Tränen rührten. Die Show wurde auch live im Fernsehen übertragen. „Das war für unsere jungen Sportler ein gigantisches Erlebnis“, schwärmt Silvi Wirth. 

Ein weiterer Auftritt fand am nächsten Tag auf einer Bühne in der Innenstadt statt, dieser wurde ebenfalls mit viel Beifall belohnt. 

Am Abschlusstag wurde im Stadion ein großes Abschlussbild aller 22 deutschen Gruppen mit dem Schwerpunkt Akrobatik gezeigt, ebenso der Finnen und Dänen. „Die Tage waren anstrengend, früh aufstehen, spät ins Bett, wenig Schlaf“, erzählt die Übungsleiterin und ergänzt: „Aber es hat sehr viel Spaß und Freude gemacht und die Gruppe zusammengeschweißt.“ Untergebracht war die insgesamt 32-köpfige Gruppe in einer Schule, geschlafen wurde auf Luftmatratzen. 

Etwas unangenehme Folgen hat die Reise nun für eine Sportlerin, die mit gebrochenem Finger unbedingt alle Auftritte mitmachen wollte – und jetzt operiert werden muss. Nächstes Ziel ist das „Bundesfinale der Besten“ im November in Neumünster. Zudem bekam man eine Einladung zur Weltgymnaestrada 2023 in Amsterdam, wo man mit der Gruppe „Dance and

Gymnastic´s“ aus Lorch ein Programm vorführen wird. „Wir freuen uns auf weitere tolle Auftritte und alle sind hochmotiviert“, ergänzt Silvi Wirth.

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