VfR: Kehrt der Ex-Keeper wieder zurück?

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Oliver Schnitzler trug zwischen 2014 und 2016 das Trikot des VfR Aalen.
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Über Torhüter, Neuzugänge und einen Haaland-Kumpel.

Noch sind sie nicht abgeschlossen, die Kaderplanungen beim VfR Aalen. Nach den Abgängen von Daniel Stanese und Daniel Elfadli soll auf jeden Fall noch ein Sechser verpflichtet werden. Der defensive Mittelfeldspieler ist einer von insgesamt drei Spielern, die noch kommen sollen. „Vielleicht kommt noch ein vierter Neuer dazu, aber das ist kein Muss“, sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore. Was aber sicher ist: dass einer der geplanten Neuzugänge ein Torhüter ist. Einer, der als Nummer eins vorgesehen ist, weil die beiden Youngster Tom Österle und Maurice Brauns noch keinerlei Profi Erfahrung haben.


Wer künftig im Tor des VfR Aalen stehen wird, ist noch unbekannt. Wobei zuletzt immer wieder ein Name kursierte: Oliver Schnitzler. Der ist in Aalen noch bestens bekannt. Zwischen 2014 und 2016 trug der inzwischen 26-Jährige als Nummer drei hinter Daniel Bernhardt und Jasmin Fejzic das VfR-Trikot, ehe es ihn zum 1. FC Heidenheim zog. Der ehemalige Junioren-nationalspieler, der mit Deutschland Europameister wurde, hat in seiner Karriere bislang zwei Spiele in der 2. Bundesliga und 37 Partien in der 3. Liga absolviert. Zuletzt stand er im Tor des Oberligisten SF Siegen - und damit bei jenem Verein, bei dem der neue VfR-Trainer Tobias Cramer bis März 2022 das Sagen hatte. Allerdings: Der Kreisligist SV Rahrbachtal hat bereits die Verpflichtung des Keepers für die neue Saison bekanntgegeben.


Der FC Normannia ist bei der Suche nach einem neuen Torhüter bereits fündig geworden: Luca Riolo kommt vom FC Esslingen ins Schwerzer. „Wir freuen uns, mit Luca einen jungen talentierten Torhüter aus der Region zu verpflichten“, sagt der Sportliche Leiter Stephan Fichter. Der 18-Jährige hat einst mit dem SSV Ulm 1846 in der B-Junioren-Bundesliga gespielt. „Luca hat zudem den Vorteil, dass er noch ein weiteres Jahr U19 spielen darf und dadurch Spielpraxis sammeln kann.“


Die Verpflichtung von Luca Riolo hat einen weiteren Vorteil für den FC Normannia Gmünd: Adrian Schad kann sich wieder ausschließlich auf seinen Job als Co-Trainer konzentrieren und Trainer Zlatko Blaskic assistieren. Zuletzt musste Schad meist als Ersatztorwart einspringen. „Unsere Planungen sind damit weitestgehend abgeschlossen, aber wir beobachten den Markt weiterhin und halten Augen und Ohren offen“, sagt der Sportliche Leiter Stephan Fichter.


Auch der Ligakonkurrent TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hat sich verstärkt: Jonas Keller wechselt zur neuen Verbandsliga-Saison in den Aalener Westen. Der Mittelfeldspieler hat zuvor beim SC Pfullendorf Oberliga-Erfahrung gesammelt. Bereits vor der Corona-Pause trainierte der an der Hochschule Aalen studierende Keller bei der TSG mit. Nach der fußballerischen Ausbildung beim SC Freiburg wechselte er zum SC Pfullendorf, dort absolvierte er Spiele in der Oberliga und Verbandsliga. Zuletzt war der 26-jährige bei seinem Heimatverein FC Hohenfels-Sentenhart aktiv. „Jonas zeigt in den Trainingseinheiten starke Leistungen und wird eine Bereicherung für uns werden“, sagt der TSG-Abteilungsleiter Mario Katinic.


Sie haben gemeinsam das Trikot von Borussia Dortmund getragen, und dort sind sie dicke Kumpels geworden: Erling Haaland und Antonios Papadopoulos. Nachdem der Wechsel des Stürmerstar zu Manchester City bereits vollzogen ist, sollen andere englische Clubs nun an Papadopoulos interessiert sein. Angeblich liegen dem Ex-Profi des VfR Aalen Anfragen der Zweitligisten Luton Town und Preston North End vor. Allerdings: Papadopoulos hat in Dortmund noch einen Vertrag bis Juni 2023. Der 22-Jährige trug von 2015 bis 2019 das Trikot des VfR Aalen und schaffte dort in der Saison 2018/2019 den Durchbruch.

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