Winkt ein FCN-Torefestival?

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Alban Dodoli (VfL Sindelfingen #02) un d Calvin Koerner (1. FC Normannia Gmuend #23), VfL Sindelfingen - 1. FC Normannia Gmuend, Fussball, Herren, Verbandsliga, 12. Spieltag, Saison 2021/2022, 09.10.2021,
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Die Normannia will beim Heimspiel am Samstag (15 Uhr) gegen abwehrschwache Pfullinger erneut feiern. Alle Spieler wieder an Bord.

Schwäbisch Gmünd.

Ausgerechnet als die Not am größten und die Mannschaft durch einige Corona-Quaratänemaßnahmen erheblich dezimiert war, hat die Normannia ihren Abwärtstrend gestoppt. Nach zwei Niederlagen in Folge - und einer Spielabsage -, die das Team bedrohlich nahe an die Abstiegszone der Verbandsliga gebracht hatten, zeigte das Team von FCN-Cheftrainer Zlatko Blaskic mit einem 3:0-Erfolg vergangene Woche in Sindelfingen, was in ihm steckt. An diesem Samstag (15 Uhr) beim Heimspiel gegen den VfL Pfullingen soll der nächste Dreier eingefahren werden, um den Abstand zur Abstiegszone weiter zu vergrößern. „Genau das ist das Ziel“, betont Blaskic.

Der Normannia-Coach kann vor dieser Partie personell tatsächlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Nach und nach meldeten sich die „corona-verbannten“ Spieler in dieser Woche wieder im Training zurück. „Es sind alle wieder da“, freut sich der FCN-Trainer. Und weil tatsächlich im Moment auch keiner verletzt ist, hat Zlatko Blaskic am Samstag in Sachen Aufstellung die Qual der Wahl. Mit einer Einschränkung: „Ob alle Spieler, die nach ihrer 14-tägigen Quarantäne jetzt wieder zurück sind, auch tatsächlich so fit sind, um am Samstag schon auflaufen zu können, das müssen die Trainingseindrücke zeigen“, sagt Blaskic. Auch Einzelgespräche wolle er dazu mit jedem dieser Spieler führen. Schließlich ist die Intensität der Corona-Erkrankung individuell unterschiedlich verlaufen.

Der 3:0-Erfolg in Sindelfingen indes hat unterstrichen, dass der Kader des Teams gleichmäßig stark besetzt ist. „Die Jungs waren brutal fokussiert. Das hat sich auf dem Platz widergespiegelt. Wir haben dem Gegner sofort den nötigen Respekt abverlangt“, kennzeichnet Blaskic das Erfolgsgeheimis der vergangenen Woche. Jeder im Kader habe gezeigt, dass man sich auf ihn verlassen könne. Wer am Samstag beim Heimspiel gegen Pfullingen in der Startelf stehen wird, das vermag der Trainer deshalb noch nicht konkret zu sagen. Tatsächlich hat er die Qual der Wahl.

Was sicher ist: Die Normannia will weitere drei Punkte einfahren, um den Abstand zur Abstiegszone (derzeit vier Zähler) weiter zu vergrößern und den Blick nach oben richten zu dürfen. Wieder - wie schon in Sindelfingen - trifft die Normannia andiesem Wochenende auf einen Tabellennachbarn, der mit 17 genauso viele Zähler aufweist wie sie selbst. Die Gäste von der Alb haben allerdings bereits ein Spiel mehr absolviert.

„Die sind auf jeden Fall angreifbar.“

Dass sie in ihren bislang zwölf Spielen bereits 29 Gegentreffer (Normannia: 17) kassiert haben, zeigt deutlich die Abwehrschwäche der Pfullinger. „Die sind auf jeden Fall angreifbar“, weiß auch Zlatko Blaskic, der das Team bei seiner 3:5-Niederlage in Neckarrems beobachtet hat. Auch die Essinger (5:0) und der TSV Berg (5:0) haben den Pfullingern fünf Kisten eingeschenkt.

Die Schlussfolgerung, die Blaskic seinen Jungs am Samstag gegen den VfL Pfullingen mit auf den Weg geben wird, ist eindeutig: „Wir müssen den Fokus auf die Offensive legen ohne unsere Defensive zu vernachlässigen.“ Auch wenn es am Ende kein Torefestival geben sollte, den Sieg möchte der Normannia-Coach auf jeden Fall im Schwerzer behalten.

Wir müssen den Fokus auf die Offensive legen.“

Zlatko Blaskic, Cheftrainer der Normannia

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