„Wir klammern dieses Spiel aus“

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Foto: Jan-Philipp Strobel

Die DJK Gmünd startet am Samstag um 19 Uhr beim Titelfavoriten TV Villingen.

Schwäbisch Gmünd. Vor drei Monaten kündigte DJK-Trainer Hannes Bosch die Partie beim TV Villingen noch als richtungsweisendes Auftaktspiel an, nun ist der Coach da schon deutlich zurückhaltender. „Wir haben große Probleme, Villingen ist absoluter Topfavorit. Wenn es normal läuft, holen wir da nichts, aber man weiß im Sport ja nie“, so Bosch.

In jedem Fall wird es nach langer Pause am Samstagabend um 19 Uhr in Villingen ein Saisonauftakt, der es in sich hat. Bislang konnte die DJK Gmünd kaum aussagekräftige Spiele absolvieren und das Training während der Ferienzeit lief laut dem Trainer auch schleppend.

Mannschaft muss sich finden

Die junge, unerfahrene und in einigen Teilen neu zusammengewürfelte Truppe der DJK steht deswegen eher noch am Anfang des Prozesses vom Zusammenwachsen. „Wir müssen uns erst als Mannschaft finden“, so Bosch.

Auch Zuspielerin Paloma-Rebecca Kraft und die in den Spielen meist mit den Jugendspielerinnen Hannah Werner und Antonia Haag besetzte Mitte muss sich erst noch einspielen. „Wir haben zwar viel Potenzial im Team. Ich gehe stark davon aus, dass wir große Startschwierigkeiten haben werden.“

Dazu kommen im bevorstehenden Spiel noch Personalprobleme. Lea Liss ist nach einer Operation vermutlich noch für die nächsten Monate außer Gefecht, ebenso wie Lisa Denzinger, die erst kürzlich ihr Kind auf die Welt brachte. Jung-Talent Lea Feistritzer hat aktuell keine Doppel-Spielberechtigung erhalten und wird somit zumindest für die Vorrunde nicht für die DJK auflaufen können. Alisia Weber und Pia Arnholdt fallen nur für das kommende Spiel aus. Somit bleibt von der letztjährigen Stammbesetzung in Villingen nicht mehr viel übrig.

Gegner scheint zu stark

Daher will Hannes Bosch das erste Spiel für die persönliche Bilanz auch ausklammern: „Ich denke, die für uns entscheidenden Partien starten dann zwei Wochen später. Wir klammern dieses Spiel aus, denn Villingen ist momentan nicht unsere Klasse, nicht mal annähernd.“

Deswegen wäre eine Niederlage in drei Sätzen auch kein Weltuntergang für die DJK. „Vielleicht können wir ja sogar einen Punkt holen, man weiß ja nie. Aber wir müssen uns auf die Partie zwei Wochen später vor heimischem Publikum fokussieren. Die Pause dazwischen wird uns zudem in der Entwicklung nochmals deutlich helfen“, so Bosch.

Denn dann kommt mit dem SV Karlsruhe-Beiertheim 2 eine Mannschaft in die Römerhalle, bei der man wie bei den meisten anderen Teams in dieser Runde vorerst noch nicht sagen kann, wo sie am Ende der Saison stehen wird.

Die entscheidenden Partien folgen danach.“

Hannes Bosch, Trainer DJK

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