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Zwangspause: VfR-Kapitän Alessandro Abruscia verletzt sich im Training 

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Kurzer Schock: Alessandro Abruscia ist im Training umgeknickt und muss pausieren. Nun gibt der Kapitän des VfR Aalen Entwarnung: Es ist nichts Schlimmeres.
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Alexander Haag über einen Schock, Senkrechtstarter und neuen Trainer.

Es war ein kurzer Schock im Training des VfR Aalen: Alessandro Abruscia ist umgeknickt, der Kapitän blieb liegen und musste behandelt werden. Nun hat der 32-jährige Entwarnung gegeben: „Der Knöchel ist geschwollen, aber ich habe mir lediglich ein Band leicht angerissen.“ Am Dienstag fehlt Abruscia im Mannschaftstraining, lediglich bei der Athletikeinheit war er mit dabei. Und wann kehrt der Spielmacher wieder auf den Platz zurück? „Ich will keine genaue Prognose abgeben, aber ich denke, dass nach einer Woche wieder alles gut sein müsste.“ Ob er am Samstag mit zum Testspiel nach Ravensburg fährt, ist ungewiss - und eher fraglich.

Einen, den Trainer Tobias Cramer sicherlich gerne im Kader des VfR Aalen hätte, ist Daniel Elfadli. Doch der Defensivspieler hat die Ostälbler im vergangenen Sommer nach einem einjährigen Gastspiel wieder verlassen und sich - für viele überraschend - dem Zweitligisten 1. FC Magdeburg angeschlossen. Dort ist der 25-Jährige inzwischen eine feste Größe. Elf Ligaspiele und ein DFB-Popkalspiel hat Elfadli in der Vorrunde absolviert und dabei nicht nur Trainer Christian Titz überzeugt. Denn der Vertrag des Sechsers wurde nun vorzeitig verlängert. „Daniel ist ein Transfer, wie man ihn sich wünscht. Wir haben ihn aus Aalen aus der Regionalliga geholt, und jetzt gibt er uns auf der Sechserposition Stabilität“, sagt Sportchef Otmar Schork.

Nichts wird es aus dem geplanten Testspiel zwischen dem SV Neresheim und der TSG Hofherrnweiler. Die für 26. Februar angesetzte Partie sollte eigentlich für beide die Generalprobe vor dem Ligastart sein. Nun aber hat der Verband das Nachholspiel der Neresheimer beim FC Blaubeuren eben auf diesen Tag angesetzt. „Das ist sehr schade, wir hätten sehr gerne gegen die TSG Hofherrnweiler gespielt und gegen einen höherklassigen Gegner geschaut, wo wir eine Woche vor dem Start stehen“, sagt SVN-Trainer Andreas „Bobo“ Mayer.

Das Stadion des SV Neresheim trägt künftig einen neuen Namen: „Bierschneider-Arena“. Das Autohaus ist langfristig als Sponsor und Namensgeber beim Fußball-Landesligisten eingestiegen. Auch im Netz gehen die Neresheimer neue Wege. Gemeinsam mit dem Sportartikelhersteller Uhlsport bietet der SVN künftig einen Onlineshop an. „Über unsere Homepage können Kleidung, Bälle, Sporttaschen, Torwart-Handschuhe und vieles mehr bestellt werden“, sagt Abteilungsleiter Stefan Aubele. Und stellt klar: „Damit sind wir der erste Verein in Ostwürttemberg, der so etwas anbietet.“

Dass im Sommer ein Trainerwechsel ansteht, war bekannt. Nun stehen bei der SG Bettringen II die Nachfolger von Simon Kreilinger und Robin Wiedmann: Sven Bockmeyer wird ab dem 1. Juli Trainer der A-Ligisten, das Co-Traineramt übernimmt der aktuelle U19-Trainer Ugur Gül. Bis zum Saisonende werden Kreilinger und Wiedmann das Team trainieren und danach dem Verein in anderen Funktionen erhalten bleiben. Bockmeyer ist ein alter Bekannter in Bettringen. Der 50-Jährige war bereits zweimal für den Verein tätig - als U17-Trainer in der Verbandsstaffel und von 2009 bis 2012 als Coach der ersten Mannschaft in der Bezirksliga.

Vertragsunterzeichnung zur „Bierschneider-Arena“ beim SV Neresheim (von links): Förderverein-Vorstand Dominik Mittring, Abteilungsleiter Stefan Aubele und Geschäftsführer Daniel Barban vom Autohaus Bierschneider.

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