VfR-Trainer Uwe Wolf bei Pressekonferenz: 20 Drecksäcke und ein Bier

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Uwe Wolf: Der Trainer des VfR Aalen hat nach dem 2:1-Sieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach kräftig ausgeteilt.
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Bei der Pressekonferenz knallt's: Der Trainer des VfR Aalen teilt nach dem 2:1-Sieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach kräftig aus und sagt: „Mich muss während des Spiels keiner mögen.“

Aalen. Erst ließ er lange auf sich warten. Dann zog VfR-Trainer Uwe Wolf bei der Pressekonferenz seine Show ab. Mit derben Sprüchen, viel Kritik und einem unerwarteten Gastgeschenk.

„In der ersten Halbzeit war ich mit meiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden und bin dann mit meinen Jungs hart ins Gericht gegangen.“ Er habe im Vorfeld von einem Derby gesprochen. Und was dieses für Grundtugenden verlange. „Da knallt's!“, sagte der Trainer. Seine Profis aber seien viel zu brav gewesen - mit Ausnahme von Daniel Elfadli. „Ich habe dann in der Halbzeitansprache zu meiner Mannschaft gesagt: Ich will - wenn ich den ganzen Kader sehe - auf dem Platz 20 Drecksäcke.“ Wolf sagte, dass ihn während des Spiel keiner leiden könne, und „es muss mich auch keiner mögen“. Nach der Pause habe seine Mannschaft aber eine Reaktion gezeigt. „Ich finde es toll, dass die anderen da waren, als unserem Kapitän mit dem Elfmeter ein Fauxpas passiert ist. Das sind die Dinge, die ich sehen will.“

Diesen Zusammenhalt hätten auch die Verantwortlichen gezeigt, als sich Präsidiumsmitglied Michael Weißkopf vergangene Woche voll hinter seinen Trainer gestellt hat. „Zwischen uns passt kein Blatt“, sagte Uwe Wolf mit dem Rückenwind des 2:1-Sieges. Und dann gab's noch ein Präsent für den Gästetrainer. Wolf schob während der Pressekonferenz Steffen Weiß eine Flasche Bier zu - als nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Na dann, Prost!

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