VfR-Trainer Uwe Wolf sucht für Offenbach brennende Profis

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Stadion am Bieberer Berg in Offenbach
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Wenn der VfR Aalen am Freitagabend im Flutlichtspiel bei Kickers Offenbach gastiert, sind 9200 Zuschauer zugelassen. Vier Kandidaten für die zwei Innenverteidigerpositionen.

Aalen. Die große Frage vor dem Auswärtsspiel bei Kickers Offenbach: Wer ersetzt am Freitagabend beim VfR Aalen die beiden gesperrten Innenverteidiger Gino Windmüller und Ali Odabas? Trainer Uwe Wolf hat vier Kandidaten für die zwei freien Plätze zur Auswahl: Daniel Stanese, Daniel Elfadli, Tim Schmidt und Serdar Arslan. „Von den vier Spielern werden zwei in der Startelf stehen.“ Anpfiff: 19 Uhr.

"Von mir aus dürfen alle 9200 kommen ...“

Uwe Wolf , Trainer des VfR Aalen

Uwe Wolf sagt, dass er seinen Spielern „in die Augen schauen will“. Und erkennen, „wer brennt“. Der Trainer des VfR Aalen weiß, dass seine Profis am Freitagabend an ihre Grenzen gehen müssen. Zum einen wegen des ambitionierten Gegners, der mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge antritt. Zum anderen wegen der Atmosphäre im Stadion am Bieberer Berg.

Durch die Aufhebung vieler Corona-Beschränkungen sind erstmals 9200 Zuschauer zugelassen, und die Gastgeber gehen davon aus, dass ein Großteil der Tickets verkauft wird. Übrigens auch an Gästefans, die laut Kickers Offenbach zugelassen sind. Wolf hofft, dass möglichst viele Zuschauer da sind. „Von mir aus dürfen alle 9200 kommen“, sagt der Trainer und fügt hinzu: „Es gibt doch nichts Schöneres, wenn in einem Auswärtsspiel alle gegen dich sind, und du kannst hinterher einen Sieg feiern ...“

Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg. Die Offenbacher sind für Wolf ein absoluter Aufstiegskandidat („Wenn nicht die, wer dann?“). Eine Mannschaft, die in allen Reihen eine hohe fußballerische Qualität habe. Die mit einem Altersschnitt von 27,3 Jahren viel Erfahrung mitbringe. Und die viele verschiedene torgefährliche Spieler habe. „Die Offenbacher haben den Anspruch, in die 3. Liga aufsteigen zu wollen - und da wollen wir sie ärgern.“ Dass das möglich ist, hätten der SSV Ulm 1846 und kürzlich auch Schott Mainz gezeigt. „Die Kickers sind zuhause verwundbar“, sagt Wolf.

Dazu müsse sein Team allerdings einen „Sahnetag“ erwischen. Zumal die personelle Situation nicht ideal ist. Neben den beiden Innenverteidigern Odabas und Windmüller droht auch Benjamin Kindsvater auszufallen. Der Angreifer hat sich gegen die SV Elversberg eine Gehirnerschütterung zugezogen. „Natürlich habe ich die Hoffnung, dass es geht“, sagt der VfR-Trainer und stellt aber auch klar, dass „wir sicher kein Risiko eingehen werden“.

Uwe Wolf wieder auf der Bank

Abgelaufen ist laut Wolf übrigens dessen Drei-Spiele-Sperre. „Ich werde wieder an der Seitenlinie stehen und die 9000 Fans genießen“, sagt der Trainer, dessen Team mit Blick aufs Vereinsbudget nicht am Donnerstag, sondern erst am Spieltag anreist.

Uwe Wolf wünscht sich daher eine stressfreie Fahrt ins 240 Kilometer entfernte Offenbach. „Ich hoffe, dass wir nicht in den Berufs- oder Wochenendverkehr kommen“, sagt der Trainer, dem es wie folgt am liebsten wäre: „Hinfahren, ein gutes Spiel machen, Mund abputzen, dann wieder nach Hause fahren ...“

So könnten sie spielen:

VfR: Paterok - Knipfer, Stanese, Arslan, Cesen - Herrmann, Elfadli - M. Müller, Abruscia, Seitz - Kienle

  • VfR: Mitgliederversammlung jetzt Ende November?
  • Planung. Nachdem die für den 27. Mai 2021 vorgesehene Mitgliederversammlung des VfR Aalen coronabedingt abgesagt werden musste, hat der Verein den 27. Oktober 2021 als neuen Termin festgesetzt.
  • Regularien. Weil eine Mitgliederversammlung laut Satzung mindestens 14 Tage vorher bekanntgegeben werden muss, kann auch der neue Termin nicht eingehalten werden.
  • Erklärung. Geschäftsführer Giuseppe Lepore erklärt, dass noch Bilanzen fertiggestellt werden müssten. Lepore versichert, dass die Mitgliederversammlung noch in diesem Jahr stattfinden werde. Voraussichtlich Ende November. alex

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