Heizkosten besser im Blick 

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Mit einem digitalen Heizungsthermostat können Verbraucher die Temperatur an ihre Bedürfnisse anpassen - und so sparen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-mag

Mit digitalen Thermostaten lässt sich Geld sparen

Der Herbst kündigt sich schon langsam an und es wird wieder kalt. Doch die steigenden Preise bei den Heizkosten machen vielen Menschen zu schaffen. Mit digitaler Hilfe lässt sich aber auch bei den Heizungen Geld sparen.

Es ist wieder deutlich kühler geworden und das Thema Heizen wird immer unausweichlicher. Digitale Thermostate können dabei helfen, Heizkosten einzusparen. Denn sie können die Raumtemperatur exakt an die Bedürfnisse der Nutzer sowie äußere Faktoren anpassen. Schon mit einem unvernetzten Gerät können Verbraucher Energie sparen, berichtet das Fachmagazin „c't“ (20/22). Gerade bei den erheblich steigenden Kosten für Gas und andere Heizmittel kann das einen deutlichen unterschied für die Verbraucher und Verbraucherinnen machen. 

Der Vorteil von digitalen Geräten gegenüber analogen Geräten: Mit digitalen Thermostaten kann man die Temperatur in Grad genau anwählen und die Raumtemperatur deutlich präziser erfassen sowie steuern, so „c't“. Denn digitale Thermostate können einen Zeitplan abspeichern - also festhalten, wann und wie genau geheizt werden soll.

Unterschiedliche Preise

Einfache Geräte gibt es laut „c't“ im Handel ab 15 Euro. Ab 25 Euro erhält man sogar digitale Thermostate, die man per Bluetooth über das Smartphone bedienen kann. So kann man die Wohlfühltemperatur noch einfacher steuern. Allerdings ist deren Reichweite begrenzt.

Wer mehr Geld investieren will, für den gibt es weitreichende Möglichkeiten. Hier kann mit deutlich kostspieligeren Smart-Home-Systemen sogar zusätzliche Komponenten einbinden, etwa Wandthermostate oder Öffnungssensoren. 

Lokal oder aus der Cloud steuerbar

Digitale Thermostate lassen sich zum Teil per Funk zu einem Netzwerk zusammenschließen, und dann über eine Art Vermittler - ein Gateway - mit dem heimischen WLAN verbinden. Die Geräte kann man dann lokal steuern oder auch von unterwegs über das Internet.

Über die Cloud können zusätzliche Informationen aus dem Netz in die Heizungssteuerung einfließen, erklärt „c't“. So kann man die Heizung in Räumen mit Südfenstern etwa an sonnigen Wintertagen stärker drosseln - die Heizung passt sich so automatisch an die Umgebung an. Das kann für die Menschen eine weitere Ersparnis bei den Heizkosten bringen. 

dpa

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