Karriere starten im Handwerk

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Das Handwerk bietet spannende Karrieremöglichkeiten in über 130 verschiedenen Ausbildungsberufen.

Eine Handwerkliche Ausbildung bietet Jugendlichen flexible Karrierechancen - Mitte August waren es noch rund 500 offene Lehrstellen im Gebiet der Handwerkskammer Ulm.

Ostalbreis. Ob beim Klima- und Umweltschutz, der Energie- und Mobilitätswende oder bei der Versorgung von Kundinnen und Kunden in der Region mit Dienstleistungen: Wer mit seinen Händen etwas Bleibendes schaffen möchte, ist im Handwerk richtig. Junge Menschen zwischen Ostalb und Bodensee können aus über 130 verschiedenen Ausbildungsberufen im Handwerk auswählen und mit einer Lehre in ihre Karriere starten. „Das Handwerk bietet spannende Karrieremöglichkeiten für Jugendliche. Nicht immer muss es die akademische Laufbahn nach der Schule sein. Wer gern mit seinen Händen arbeitet, bekommt bei einer handwerklichen Ausbildung die Chance, seine Fähigkeiten zu entfalten“, sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Arbeiten mit Holz, Metall oder doch Haaren? Wer sich für ein Handwerk interessiert hat viele Möglichkeiten. Eine handwerkliche Ausbildung kann der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere sein. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche können sich Handwerkerinnen und Handwerker zu Spezialisten in ihrem Gebiet weiterbilden, einen Meisterkurs machen und ihren eigenen Handwerksbetrieb führen. Von der Ostalb bis zum Bodensee sind aktuell noch rund 500 Lehrstellen frei. „Wenn Jugendliche aktiv auf die knapp 20 000 Handwerksbetriebe zwischen Ostalb und Bodensee zugehen, können Betriebe nahezu jeden Ausbildungswunsch erfüllen. Gerade die Gewerke, die an der Umsetzung der Energie-, Klima- und Mobilitätswende beteiligt sind, bilden vermehrt aus. Wer jetzt eine Ausbildung macht, gestaltet aktiv diese wichtigen Zukunftsthemen mit“, betont Mehlich. Zu den klimarelevanten Ausbildungsberufen gehören mehr als 30 verschiedene Gewerke, wie beispielsweise Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker, Elektroniker oder Kfz-Mechatroniker.

Beliebte Ausbildungsberufe im Kammergebiet Ulm

Besonders häufig haben sich junge Männer im Gebiet der Handwerkskammer Ulm im vergangenen Jahr für eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker entschieden. Bei jungen Frauen war 2021 die Ausbildung zur Friseurin beliebt. Im Alb-Donau-Kreis führt im vergangenen Jahr die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement das Ranking bei den Frauen an. Bei den Männern ist es der Kfz-Mechatroniker. In Ulm schafft es die Friseurin bei den Frauen auf Platz eins. Bei den Männern ist es der Elektroniker. HWK UlmOffene Lehrstellen zwischen Ostalb und Bodensee finden Interessierte unter www.hwk-ulm.de/ausbildungsboerse/.

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