Garten und Räume für kostbare Lebenszeit

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Das Bild zeigt das noch im Bau befindliche Kloster-Hospiz vor einigen Monaten. Zu sehen sind die Fensterfronten der acht Gästezimmer, die auf den - bislang noch nicht angelegten - blicken.

„Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen“ - so werden Besucher der Homepage des Kloster-Hospizes begrüßt. Es wird die Funktion der Einrichtung erklärt und gleichzeitig darauf hingewiesen, was für den künftigen Betrieb noch fehlt.

Schwäbisch Gmünd. Ein solcher Sonnenstrahl möchte das Kloster-Hospiz für die Menschen der Stadt Schwäbisch Gmünd und ihres Umlands werden. Diesen Sommer entstand der Neubau an der Südseite des Klosters der Franziskanerinnen, eingebettet in das Grün des großzügigen Gartens. Ab September 2021 werden schwerstkranke Menschen mit ihren Zu- und Angehörigen in den letzten Tagen und Stunden des Lebens begleitet.

In einladender, wohnlicher und wertschätzender Atmosphäre soll die Zeit des Hospizaufenthalts als kostbare Lebenszeit und nicht nur als letzte Strecke des Lebensweges erfahren werden können.

Es fehlt Ausstattung

Die Gebäude sind errichtet, doch es fehlt noch an vielen Dingen der Ausstattung. Hier setzt man auch die Spendenbereitschaft in der Region. Auf der Homepage des Hospizes sind verschiedene Dienstleistungen und Objekte aufgeführt, die mit einer Spende unterstützt werden können.

Als ganz großer Posten stehen nun die Außenanlagen des Kloster-Hospizes an. Hierzu werden noch Patinnen und Paten für Bäume gesucht. Bäume sind das Symbol für alles zwischen Himmel und Erde, stehen für das Leben und die Vergänglichkeit. Außer den Bäumen wird auch alles gesucht, was im Freien gebraucht wird, damit sich die Hospiz-Gäste wohlfühlen: Hecken, Rosenstöcke, Pflanzen, Terrassen, Markisen, Sitzmöbel und vieles mehr.

Wunsch(t)räume

Deshalb der Appell des Kloster-Hospizes, auch hierbei zu helfen. Es gibt viele Möglichkeiten. Eine große Tasse mit dampfendem Kaffee, ein Strauß frischer Blumen auf dem Tisch, das leise Knistern beim Blättern in der Zeitung oder der Geschmack von frischen Früchten – oft liegt das Glück im Genuss dieser vermeintlichen Kleinigkeiten. Daran soll es auch im Hospiz nicht mangeln. Im Gegenteil, gerade dort soll den Bewohnern noch einmal den Zugang zu all diesen Freuden ermöglichen und die Räume des Hospizes in wahre Wunsch(t)räume verwandeln. Doch um all dies ermöglichen zu können, braucht das Kloster-Hospiz jede Spende. Jede größere und kleinere Summe hilft,unmittelbar den Alltag der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner schöner zu gestalten.

Weitere Informationen zu den Spenden für die Wunsch(T)räume auf der Homepage www.klosterhospiz.de/ wunsch-t-raeume

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Cicely Saunders

Begründerin der Hospizbewegung

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