Gesundheit durch Hygiene

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Ob wir gesund bleiben oder nicht, hat viel mit Hygiene zu tun. In Großraumbüros, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln treffen große Menschenmengen aufeinander, sodass leicht unterschiedlichste Krankheitserreger von einem zum anderen übertragen werden können.

Ob wir gesund bleiben oder nicht, hat viel mit Hygiene zu tun. In Großraumbüros, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln treffen große Menschenmengen aufeinander, sodass leicht unterschiedlichste Krankheitserreger von einem zum anderen übertragen werden können. In Krankenhäusern besteht das Risiko, sich mit Krankenhauskeimen zu infizieren. Aber auch zuhause im privaten Bereich können Keime und Bakterien lauern, weswegen es wichtig und heutzutage selbstverständlich ist, auch dort auf Sauberkeit und Hygiene zu achten. Das war jedoch nicht immer so.

Die Geschichte der Hygiene

Bereits in der Antike suchten unsere Vorfahren Badehäuser auf. Auch im Mittelalter gab es öffentliche Badehäuser, die im starken Gegensatz zum Schmutz auf den Straßen standen: Eine Müllabfuhr gab es noch nicht und das Brunnenwasser war nicht selten durch Abwässer verseucht. In der Renaissance- und Barockzeit war der bloße äußere Eindruck wichtiger als Hygiene; Schmutz und Gestank wurden mit Puder und Parfüm überdeckt. Im 18. Jahrhundert wurde der Grundstein zur Hygieneforschung gelegt, die im 19. Jahrhundert weiter vorangetrieben wurde: Die Pasteurisierung zum Abtöten von Keimen durch Hitze wurde erfunden und erste Impfungen zur Bekämpfung von Krankheiten entwickelt.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann der endgültige Siegeszug von Sauberkeit und Hygiene. In den 1950er-Jahren blitzte und blinkte es. Sauber, geradezu keimfrei musste alles sein. Ob für die Wohnung oder den Körper: Hygiene wurde in den Wirtschaftswunderjahren in Deutschland großgeschrieben. Und im neuen Jahrtausend wird großer Wert auf Körperpflege als Basis für das Wohlbefinden gelegt: Wellness und SPA-Angebote nutzt man zur Entspannung wie zur Verbesserung der körperlichen Konstitution. Das Zuhause ist nicht mehr nur Schlafstätte, sondern Lebensmittelpunkt: Die Wohnung soll so eingerichtet sein, dass wir uns wohlfühlen – und vor allem soll sie sauber sein.

Das Bad als Wohlfühloase

In den vergangenen Jahrzehnten avancierte das Badezimmer von einer kargen Nasszelle zur Wohlfühloase. Sogar bei den verwendeten Reinigungsprodukten legen wir nicht nur Wert auf ihre hygienische Wirksamkeit, sondern auch auf intensive Frische und angenehme Düfte. Egal, ob modern weiß oder schiefergrau gefliest, im maritimen Stil eingerichtet oder im Natur-Look mit Möbeloberflächen in Holzoptik und Grünpflanzen: Das Bad ist zum persönlichen Wellnessbereich in den Privaträumen geworden. Hygieneaktivitäten wie Zähneputzen und Duschen möchten wir in einem Raum verrichten, in dem wir uns gerne aufhalten. Mit einem sauberen, schön eingerichteten Bad lässt sich somit auch in den eigenen vier Wänden das Prinzip "sanus per aquam" – gesund durch Wasser – herrlich genießen.

Immunkräftigung: Hygiene allein reicht nicht aus

Über Sauberkeit und Körperpflege hinaus sind Bewegung und gesunde Ernährung die beste Möglichkeit, im eigenen Körper ein stabiles Abwehrzentrum aufzubauen. Ein schlagkräftiges Immunsystem ist allgemein der beste Schutz gegen Viren, Bakterien und Keime, die durch Tröpfcheninfektion oder Kontakt übertragen werden können. Durch etwas Sport und die richtigen Vitamine und Mineralien lässt sich ein wahres Immunpaket zusammenstellen.

Photo by slavoljubovski on Pixabay

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