Eine Stadt auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune

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Am Donnerstag beginnen die Aktionswochen „Gmünd für morgen“. Ein Ziel der Veranstaltungsreihe ist, Schwäbisch Gmünd auf den Weg zu einer nachhaltigen Kommune zu bringen.

In diesem Jahr werden zum ersten Mal die Aktionswochen „Gmünd für morgen“ vom 8. September bis zum 27. Oktober stattfinden. Die vielfältigen Angebote und Aktionen zeigen Möglichkeiten und Chancen für ein nachhaltiges und klimafreundliches Leben.

Schwäbisch Gmünd. Vor einem Jahr wurde in Schwäbisch Gmünd das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung gegründet. Mit den Aktionswochen „Gmünd für morgen“ setzt das Team um Amtsleiterin Franka Zanek vom 8. September bis 27. Oktober ein wirklich großes Ausrufezeichen – für die Stadt Schwäbisch Gmünd sowie die gesamte Region. Umfangreich und vielfältig ist das Programm in den kommenden Wochen. Es bündelt nicht zuletzt die vielen bereits bestehenden Aktionen und Initiativen in der Stadt und rückt sie in den Fokus. „Wir sind überwältigt, wer alles bei uns mitmacht, und wir sind dafür sehr dankbar“, sagt Franka Zanek. Ein Auftrag an das neu geschaffene Amt der Stadt ist die Klimaneutralität in Schwäbisch Gmünd bis zum Jahr 2035. Soll dieses Ziel erreicht werden, muss in vielen Bereichen der Hebel angesetzt werden. Jeder denkt zuerst an die Gebäudenutzung oder die Mobilität. Als entscheidende Faktoren gelten jedoch auch Ernährung und Konsumverhalten. Die Menschen sollen deshalb unter anderem dafür sensibilisiert werden, dass jede Konsumentscheidung auch eine Entscheidung für oder gegen Nachhaltigkeit ist. Hier werde zum Beispiel bereits mit dem Handels- und Gewerbeverein Schwäbisch Gmünd zusammengearbeitet, erklärt Zanek. Ganz wichtig ist: „Wir wollen den Menschen die Chancen und Möglichkeiten aufzeigen und nicht mit dem erhobenen Zeigefinger belehren“, sagt Franka Zanek. Es soll vielmehr vermittelt werden, dass die Entscheidung für ein Mehr an Nachhaltigkeit keinesfalls gleichbedeutend mit persönlichen Einschränkungen und Einbußen ist. „Man kann dem Klima Gutes tun – und sich selbst Gutes tun“, betont die Amtsleiterin.Die Aktionswochen bieten die Möglichkeit, sich über Themen wie nachhaltige Entwicklung, Mobilitätswende, Energiewende, Wärmewende und globale Verantwortung zu informieren und beraten zu lassen. In den Herbst fallen traditionell verschiedene nationale und internationale Aktionszeiträume, wie die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit, die Europäischen Mobilitätswochen, die fairen Wochen oder die Energiespartage.„Unser Ansatz war, die verschiedenen Aktionen nicht einzeln aufzugreifen, sondern einen Zeitraum zu etablieren, der die Gesamtheit und auch Zusammenhänge der einzelnen Themenfelder aufgreift und darstellt“, so Franka Zanek. Der Aktionszeitraum wird von einem gemeinsamen Netzwerk gestaltet. Neben Institutionen wie der Gmünder VHS, den Stadtwerken Gmünd, der Stadtbibliothek, dem Regionalen Kompetenzstellen Netzwerk Energieeffizienz (KEFF) – Region Ostwürttemberg oder der EKO – Energiekompetenz Ostalb e.V, wird der Aktionszeitraum schwerpunktmäßig von bürgerschaftlichem Engagement getragen. So sind die AGENDA 2030 Arbeitskreise, wie der AK Mobilität oder der AK Eine Welt, aktiv.Im Rahmen der Aktionswochen startet das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung gemeinsam mit OstalbMobil, Stadtbus und dem Landkreis eine ÖPNV-Kampagne bis 27. Oktober, begleitet von einem Gewinnspiel, bei dem ein Jahresabonnement für den ÖPNV im Stadtgebiet Schwäbisch Gmünd gewonnen werden kann. wom/pm

Weitere Informationen unter www.gmuendfuermorgen.de

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