Vom Foto zum Ostalb-Taler

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Das Kloster Neresheim.

Wie die Sehenswürdigkeiten der Region Schloss Kapfenburg, Kloster Lorch und Kloster Neresheim auf die Ostalb-Taler kommen. Der Geschäftsführer der Heubacher Münzmanufaktur Fritz Reu, Berthold Krieg erklärt den Vorgang.

Ostalbkreis. Die neue Ostalb-Taler Sammelreihe zeigt auf Gold- und Silbermünzen drei Ostalb-Sehenswürdigkeiten: Schloss Kapfenburg, Kloster Lorch und Kloster Neresheim.

Wer die Motive auswählt, und wie die Ostalb-Sehenswürdigkeiten schließlich auf die Münze kommen, erklären das Marketing-Team der SDZ und Geschäftsführer der Münzmanufaktur Fritz Reu Berthold Krieg.

Ausgewählt wurden diese Motive vom SDZ-Marketing-Team. „Die Motivauswahl erfolgt in einer kleinen Runde – hierfür lassen wir uns viel Zeit“, so das Marketing-Team. Steht die Auswahl, werden die Fotos des SchwäPo-Fotoredakteurs Oliver Giers an die Grafikabteilung der Münzmanufaktur Fritz Reu weitergeleitet. Und dann kann es losgehen mit der Produktion der Ostalb-Taler.

Vom Rohling zur Münze

Wie das Foto schließlich auf die Münze kommt, erklärt Berthold Krieg, Geschäftsführer der Münzmanufaktur: „Zuerst werden die Rohlinge hergestellt. Diese werden auf einem Blech gewalzt und dann ausgestoßen, gekühlt und angestaucht. Danach wird die Oberfläche glänzend gemacht, erst dann kann die Münze geprägt werden“. Vor der Prägung erfolgt allerdings der wichtigste Schritt: Damit die Ostalb-Taler mit all den Details entstehen können, muss vorerst eine Grafik gemacht werden. Diese Grafik muss dann wiederum so detailgetreu wie möglich auf das Werkzeug übertragen werden. „Dies funktioniert über eine spezielle Lasertechnik. Die Grafiken werden in Graustufen-Techniken erstellt, diese Daten werden dann auf die Lasermaschine übertragen und schließlich wird das Werkzeug gelasert“, erklärt Krieg.

Die Motive auf den Ostalb-Talern - Kloster Neresheim, Kapfenburg und Kloster Lorch, sind sehr detailreich, im Hinblick auf die Herstellung der Werkzeuge sei das tatsächlich eine Herausforderung gewesen. Nach der Prägung erfolgt dann der letzte Arbeitsschritt: Der überschüssige Grad, der sich beim Prägen ergibt, wird abgestochen. So entsteht aus einem Bild ein Taler

Alles aus einer Hand

„Vom Entwurf bis über die Grafik und die Werkzeugherstellung für Münzen, ist bei uns alles aus einer Hand“, sagt Krieg. „Wir freuen uns, unseren Leserinnen und Lesern mit unseren individuellen Talern, ein Stück Heimat ins Wohnzimmer bringen zu können“, so das SDZ-Marketing Team. jat

Bestellt werden können die Silbertaler unter www.schwaebische-post.de, telefonisch unter der 07361/ 594 292 und per Mail goldsilber@sdz-medien.de. Die Taler in Gold werden exklusiv auf Bestellung geprägt und sind nur per Vorbestellung und Vorauskasse erhältlich. Die Lieferzeit beträgt vier bis sechs Wochen.

Das Kloster Lorch.
Das Schloss Kapfenburg

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