Origami: Alltagskunst für die heimische Wohlfühloase

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Das Zauberwort für ein kunstvoll geschmücktes Badezimmer heißt Origami. Origami ist die Kunst des Papierfaltens und kann aus zweckmäßig genutzten Räumen phantasievolle Orte der Einkehr machen.

Das Zauberwort für ein kunstvoll geschmücktes Badezimmer heißt Origami. Origami ist die Kunst des Papierfaltens und kann aus zweckmäßig genutzten Räumen phantasievolle Orte der Einkehr machen. Ein Badezimmer mit allerlei Figuren aus Papier lädt zum Träumen und Verweilen ein. Meist wird für die Herstellung der kleinen Kunstwerke Papier verwendet. Doch auch Toilettenpapier eignet sich für die Falt-Figuren.

Origami ist die Kunst, aus Papier dreidimensionale Körper zu entwerfen. Im Jahr 610 entwickelte sich in Japan dieses Handwerk und wurde schon bald perfektioniert. Im 16. Jahrhundert erreichte die Kunst Europa. Heute gibt es Entwürfe von Profis, die in jeder Kunstgalerie ihren Platz haben könnten. Die Faltanleitungen reichen von einfach bis hochkompliziert. Seit 1989 gibt es sogar den eingetragenen Verein Origami Deutschland. Dementsprechend präsent ist das Thema Origami auch hierzulande: Beispielsweise wird der Zusammenhang von Origami und seinem pädagogischen sowie therapeutischen Nutzen für die Arbeit mit Kindern beleuchtet.

Konzentriert Papier in Kunstwerke zu verwandeln ist Meditations- und Konzentrationsübung zugleich - kein Wunder also, dass es auch in Deutschland zu einem beliebten Hobby geworden ist. Die japanische Kunst ist ein willkommener Zeitvertreib, um Sorgen und Probleme zu vergessen und in der handwerklichen Tätigkeit zur Ruhe zu kommen. Das Handwerk führt den Gestaltenden zurück zur Einfachheit, und die entstehenden Werke können individuelle Wohnräume schmücken.

Material und Entwürfe

Es gibt eine Fülle an Motiven, die sich zum Falten eignen. Im Internet findet der Interessierte Anleitungen für die Herstellung der Kunstwerke und kann beispielsweise lernen, wie sich aus einfachem Toilettenpapier kleine Figuren herstellen lassen. Segelboote, Muscheln, Tiere - alles kann erfaltet werden. Toilettenpapier wird hier zum Material der Kunst, aber auch Handtücher lassen sich drehen und stecken, um daraus Schwäne und Blumen zu formen. Räume werden durch die selbstgebastelten Gegenstände lebendig und fröhlich. 

Mit Origami kann man diverse Formen und Figuren entstehen lassen, recht simple ebenso wie höchst komplexe. Durch die unterschiedlichsten Falttechniken werden aus Papier zwei- und dreidimensionale Figuren, die überall im Raum Platz finden und ein Zimmer lebendig machen. Die fortgeschrittenen Alltagskünstler benutzen oftmals herkömmliches Papier für ihre Figuren, weil Toilettenpapier für komplizierte Formen zu weich ist. Die Klassiker in der Origami-Kunst sind die japanischen Kraniche, die man zum Beispiel auf dem Badewannenrand oder dem Waschbecken drapieren kann.

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