Neuheiten aus der Hörgeräteindustrie

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DIfAA Hörgeräte Inhaberin Linda Liß.

Die Hörgeräte-Spezialisten bei DIfAA Hörgeräte in Wasseralfingen testen im Rahmen einer Studie die neuen Hörgeräte-Innovationen und suchen dafür Probandinnen und Probanden.

Aalen-Wasseralfingen. Gutes Hören gibt nicht nur Sicherheit, es beschert uns auch eine hohe Lebensqualität.

Leider nimmt das Hören in den meisten Fällen sehr schleichend ab, so dass man erst spät bemerkt, in wie vielen Situationen man Schwierigkeiten hat. Die Folge ist oft der Rückzug aus Unterhaltungen bis hin zur sozialen Isolation.

Entscheidet man sich dann dazu, Hörgeräte zu tragen, fängt man erstmal an zu Staunen wie viele Geräusche und Klänge man gar nicht mehr bewusst wahrgenommen hat.

Mehr Klänge hören

Für Normalhörende ist es recht einfach, Klänge und Geräusche von Sprache zu trennen, und sich auf diese zu konzentrieren. Das hat unser Gehirn von klein auf gelernt. Schon bei einer leichten Schwerhörigkeit nimmt diese Fähigkeit ab.

„Versorgt man nun eine Hörminderung mit Hörgeräten, so treten auch wieder mehr Klänge in den Vordergrund“, weiß Linda Liß, Inhaberin des DIfAA. Sie erklärt, dass es vielen Menschen daher zunächst schwerfällt, sich an Hörgeräte zu gewöhnen, da das Gehirn mit der Zeit verlernt hat, Klänge von Sprache zu unterscheiden.

Umso wichtiger sei es laut Liß, dass Hörgeräte die natürliche Versteharbeit des Gehirns mit Hilfe von BrainHearing unterstützen.

„Schon 2018 konnten wir in einer Studie zeigen, wie effektiv diese Technologie in Hörsystemen ist“, erklärt die Audiologin. Anfang 2021 konnte das DIfAA in einer weiteren Studie zusätzlich zeigen, wie vielversprechend zusätzlich künstliche Intelligenz im Hörsystem ist.

Natürliches Klangbild

Neben der BrainHearing Technologie spielt besonders die Natürlichkeit von Klängen eine entscheidende Rolle. So wurde auf der vergangenen Messe ebenfalls eine neue Technologie vorgestellt, die es schafft, Hörgeräte maximal natürlich klingen zu lassen. Je schneller die Schallverarbeitung, desto natürlicher kann das Klangbild werden.

Laut Liß hat jeder Mensch eine unterschiedliche Hörwahrnehmung. Während Person A deutlich bessere Resultate mit der BrainHearing Technologie erzielt, so profitiert Person B von einem maximal natürlichen Klang. Auch, wenn die Hörempfindung so individuell ist wie ein Fingerabdruck, so kann es hilfreich sein zu analysieren, welche Technologie unter welchen Voraussetzungen am besten arbeitet. „2019 konnten wir zum Beispiel zeigen, dass die BrainHearing Technologie besonders für Personen geeignet ist, die bisher keinerlei Erfahrungen mit Hörgeräten gemacht haben. Während die damals konventionellere Technik bei erfahrenen Hörgeräteträgern besser funktionierte“, erzählt Frau Liß, Master of Science Ingenieurakustik.

Nun soll das Ziel der Studie sein zu kontrollieren, inwiefern die Natürlichkeit von Klängen die Akzeptanz und den Erfolg mit Hörgeräten beeinflusst.

pm

  • TesthörerInnen gesucht
  • Das DIfAA sucht für die neu vorgestellten Geräte Probandinnen und Probanden. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese bereits Erfahrungen im Tragen von Hörgeräten haben oder komplett unerfahren sind.

  • Individuelle Lösung
  • „Wir möchten mit der Studie herausfinden, ob die Messeneuheiten halten, was sie versprechen“, erklärt Linda Liß. Aufgrund der vorausgegangenen Studien kann das Dienstleistungsinstitut zusätzlich auswerten, inwiefern die neuen Hörgerätetechnologien einen Mehrwert bieten und wie aus den technologischen Veränderungen mehr Lebensqualität resultiert. Dem DIfAA-Team ist es besonders wichtig individuell auf jeden einzeln einzugehen. „Wir nehmen uns daher immer so viel Zeit, bis die Betroffenen zufrieden sind und wir gemeinsam die beste Lösung gefunden haben“, betont Liß.

  • Kostenlos testen
  • Für die Testhörerinnen und Testhörer ist die Teilnahme kostenlos und unverbindlich. Sie profitieren von einer kostenfreien Höranalyse, die nach neusten Standards durchgeführt wird. Anschließend findet das unverbindliche Probetragen der neuen Hörgeräte statt. Das DIfAA Team kommt aus der Hörforschung und sind Master oder Bachelor of Science. Sie sind nach GCP (Good Clinical Practice) zertifiziert und sind mit genauem wissenschaftlichem Arbeiten vertraut.

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