Coronavirus schließt Läden

Ein Auszug aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg mit Stand vom 26. März, 20 Uhr. Welche Geschäfte nun im einzelnen schließen mussten.
  • Mahlzeiten zum Mitnehmen sind derzeit gefragt – nicht nur bei Pizza. Foto: stock.adobe.com/romaset
  • Regionale Buchhandlungen bestellen und liefern gerne die Lieblingslektüre. Foto: stock.adobe.com/Charles LIMA
  • Die Innenstädte sind derzeit wie leer gefegt. Foto: opo

Schwäbisch Gmünd. Die Verordnung des Ministeriums für Arbeit, Wirtschaft und Wohnungsbau baden-Württemberg besagt: „Bei der folgenden Auflistung ist berücksichtigt, dass Dienstleister, Handwerker und Werkstätten generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können.

In der nachfolgenden Auflistung wird auf weitere bekanntgewordene Zweifelsfälle eingegangen. Sie dient als ergänzende Auslegungshilfe für die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO).

Wenn Mischsortimente angeboten werden, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf nicht gestattet ist, verkauft werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt; diese Stellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Stelle der verbotene Teil des Sortiments überwiegt, darf der erlaubte Teil allein weiter verkauft werden, wenn eine räumliche Abtrennung möglich ist. Die Ausnahme gilt nur dann, wenn die Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards sichergestellt ist. Abhol- und Lieferdienste sowie Onlinehandel bleiben erlaubt.“

Im Einzelnen schließen mussten vorläufig folgende Geschäftszweige für den Kundenverkehr:

  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zu touristischen Zwecken
  • Bekleidungsgeschäfte
  • Blumenläden
  • Buchhandel
  • Copyshops
  • E-Zigaretten-Shops
  • Fahrradläden (erlaubt bleiben Fahrradwerkstätten)
  • Fahrschulen
  • Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen
  • Fotostudios
  • Frisöre
  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Cafés in Bäckereien, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen (erlaubt bleibt der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten)
  • Kfz-Handel
  • Koch- und Grillschulen
  • Kosmetikstudios
  • Massagestudios
  • Mobile Dienstleister, die nicht zur Gesundheitswirtschaft gehören (Frisöre, Kosmetik, kosmetische Fußpflege)
  • Nagelstudios
  • Outlet-Center
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Reisebusse im touristischen Verkehr
  • Schreibwarenhandel
  • Sonnenstudios
  • Spezialgeschäfte für Sportlernahrung und Nahrungsergänzungsmittel
  • Spielwarenhandel
  • Studios für kosmetische Fußpflege
  • Tattoo- und Piercingstudios
  • Tourismushotels
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Wettannahmestellen
  • Vinotheken der Winzergenossenschaften
  • Waxingstudios
  • Wein- und Spirituosenhandlungen

Ministerium für Arbeit, Wirtschaft

und Wohnungsbau BW

© Gmünder Tagespost 27.03.2020 16:30
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