Die Wehr hat jetzt zweckmäßige Räume

Mit viel Eigenleistung und großem Engagement der Feuerwehr ist das neue Feuerwehrhaus gebaut worden. Mit Zuschüssen wurde das Projekt unterstützt. Nun sind moderne und zweckmäßige Räume entstanden. Am Wochenende wird der Bau feierlich eingeweiht.
  • Das neue Löschfahrzeug (im Foto rechts) wird am Wochenende übergeben. Das Alte daneben soll durch einen MTW ersetzt werden. Foto: aro
  • Im neuen Raum für die Feuerwehrjugend haben deren Vorgesetzte und andere am Bau Beteiligte schon mal Probe gesessen. Foto: aro
  • Natürlich haben die Feuerwehren auch neue Spinde für ihre Ausrüstung bekommen. Foto: aro

Schwäbisch Gmünd-Rechberg. Rechtzeitig zur traditionellen Floriansmesse am Samstag, 5. Mai, sollte das neue Gebäude der Rechberger Feuerwehr fertig werden. „Dank dem großartigen Engagement der Rechberger Wehr konnte dieses Ziel gehalten werden“, freut sich Peter Krebs vom Gmünder Amt für Gebäudewirtschaft. Gmünds Gesamtfeuerwehrkommandant Uwe Schubert spricht von 1783 Ehrenamtsstunden der Rechberger Wehr, die der Architekt Wolfgang Ripberger mit 50.000 Euro Eigenleistung beziffert.

Der Baubeschluss des Gmünder Gemeinderats zum Bau eines neuen Feuerwehrhauses fiel im Januar 2015, „eine lange überfällige Entscheidung“, darin ist sich die Rechberger Ortsvorsteherin Anne Zeller-Klein, mit der Führungsspitze der Gmünder als auch der Rechberger Wehr einig.

Neue zweckmäßige Räume

Das bisherige Gebäude im Valerian-Brenner-Weg aus dem Jahr 1962 war aufgrund seiner Gebäudesubstanz, der Größe und der Raumstrukturen nicht nur nicht mehr zeitgemäß sondern auch „marode“. Für die Feuerwehrfrauen und -Männer gab es keine Räume, um sich umzuziehen, es fehlten getrennte Dusch- und Waschräume. Räumlichkeiten für die aktive Rechberger Jugendwehr gab es gar nicht. Zudem waren keine ausreichenden Parkmöglichkeiten vorhanden.

Am alten Standort ein neues Gebäude zu errichten fiel aufgrund der Grundstücksfläche und der angrenzenden Wohnbebauung aus. Die räumliche Entfernung von Rechberg zu Straßdorf und Schwäbisch Gmünd machte es erforderlich, ein neues Feuerwehrhaus zur Sicherstellung des Grundschutzes und der Durchführung eines geordneten Ausbildungs- und Einsatzdienstes zu errichten. Aus feuerwehrtaktischen Gründen fiel der neue Standort auf das Grundstück in der Hohenstaufenstraße 24, von dem ehemaligen Bank- und Lagergebäude musste ein leer stehender Gebäudeteil abgerissen werden.

Da war eine schon lange überfällige
Entscheidung des Gemeinderats.“

Anne Zeller-Klein, Ortvorsteherin

Zahlreiche Zuschüsse

Für den Neubau wurden 730.000 Euro im städtischen Haushalt finanziert, aus dem Ausgleichsstock konnten 200.000 Euro Zuschüsse verbucht werden, aus der Projektförderung nach der Verwaltungsvorschrift Zuwendung Feuerwehrwesen gab es weitere 120.000 Euro.

Das neue Gebäude umfasst eine Fahrzeughalle für zwei Fahrzeuge, mit einem auf der Westseite vorgelagertem Übungshof. Für die derzeit 24 Aktiven, darunter drei Frauen, wurden separate Umkleideräume mit Duschen und Toiletten installiert. Bis zu 32 Feuerwehrmänner und sechs Feuerwehrfrauen haben jetzt ihren eigenen Spind. Das Obergeschoss beherbergt die „Kommandozentrale“ des Abteilungskommandanten Siegfried Lüben, einen Lehrsaal mit Küchenzeile, einen Raum für die Jugend sowie Toiletten. aro

© Gmünder Tagespost 03.05.2018 16:35
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