Pulsierende Ader zwischen Stadt und Land

Leben „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ lautet eine alte Redewendung. Gerade zu unserer Region Ostwürttemberg, die wirtschaftlich, landschaftlich und kulturell bestens aufgestellt ist, passt dieses Sprichwort wie die legendäre Faust aufs Auge.
  • Landwirtschaftlich geprägte Gegenden und urbane Stadtlandschaften mit moderner Industrie wechseln sich in Ostwürttemberg ab. Im Bild: die Gemeinde Schechingen. Foto: Anja Jantschik

Aalen/Schwäbisch Gmünd

Ostwürttemberg ist eine Region zum Wohlfühlen und Arbeiten. Mitten in Süddeutschland, zentral in Europa gelegen. Die 53 Städte und Gemeinden, die alle modernen Dienstleistungseinrichtungen für die insgesamt rund 450 000 Einwohner bieten, prägen die Lebensqualität in Ostwürttemberg ebenso wie die mittelständischen Handwerks- und Industriebetriebe, darunter viele Unternehmen von Weltruf.

So schlägt der Raum der „Patente und Talente“, der bundesweit eine Spitzenposition in der Patentdichte einnimmt, in einer infrastrukturell bestens erschlossenen Lage eine elegante Brücke zwischen wirtschaftlichen Herausforderungen einerseits und einer lebenswerten Umwelt andererseits. Hier werden Pioniergeist und Ideenreichtum gepflegt, wozu sicherlich auch die Hochschule Aalen – die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg – ihren Teil beiträgt.

Impulse aus allen Richtungen

Ostwürttemberg bietet somit alle Voraussetzungen für eine gute Entfaltung. Autobahn und Bundesstraßen, Schienenwege und Regionalflugplätze gewähren Verbindungen nach allen Seiten und lassen aus vielen Richtungen Impulse empfangen. Große Metropolen wie München und Stuttgart, aber auch die Bundeshauptstadt Berlin sind rasch zu erreichen.

Schnelle Internetanbindungen sind heute ein Teil der Grundversorgung. Während die Städte in Ostwürttemberg mittlerweile gut erschlossen sind, wird der Breitbandausbau im ländlichen Raum weiter vorangetrieben.

Jede Menge Museen, Konzertveranstaltungen, historische Burgen und Schlösser und nicht zuletzt Veranstaltungen wie die Remstal-Gartenschau im vergangenen Sommer tragen dazu bei, dass die Region auch kulturell zusammenwächst.

Okay, junge Menschen finden es an ihrem Heimatort häufig weniger spannend; man mag nachsichtig mit ihnen sein, denn es ist sicherlich kein Fehler, eine gewisse Abenteuerlust zu verspüren und die Welt zu entdecken. Oft ist es auch tatsächlich notwendig, für bestimmte Studiengänge und Ausbildungen die Ostalb zu verlassen – man denke hier beispielsweise an ein Medizinstudium.

Doch am Ende ist es für viele Menschen wie nach einer langen Urlaubsreise: Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, wenn man nach einer langen Abwesenheit wieder zu Hause in seiner gewohnten Umgebung ankommt. Dort ist es eben doch am schönsten – denn da kann man seinen Heimvorteil voll ausspielen. als

© Gmünder Tagespost 20.12.2019 14:30
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