Rund um den Beruf

Zehn Stunden als Minimum
Die Stundenzahl pro Woche steht in manchen Arbeitsverträgen nicht drin – stattdessen schwankt sie je nach Auftragslage. Experten sprechen bei solchen Verträgen von „Arbeit auf Abruf“. Auch dafür gibt es aber gewisse Regeln, erklärt der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB): Steht im Vertrag keine Stundenzahl, muss der Arbeitgeber pro Woche mindestens zehn Stunden bezahlen – unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer sie geleistet hat. Ausnahme: Wenn die Arbeit auf Abruf in einem Tarifvertrag anders geregelt ist. dpa


Bewegung fest einplanen
Wer viel und lange sitzt, bekommt gesundheitliche Probleme. Gerade Schreibtisch-Arbeiter sollten deshalb darauf achten, Bewegung in ihren Büroalltag zu integrieren, sagt Natalie Lotzmann, Betriebsärztin und Themenbotschafterin Gesundheit bei der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). So können sich Arbeitnehmer etwa vornehmen, bei bestimmten Tätigkeit nicht zu sitzen. dpa


Sinnvolle Befristung
Eine befristete Stelle kann zu Beginn der Karriere die bessere Wahl sein, als ein unbefristeter Arbeitsvertrag. Grund: Wichtiger als klassische Sicherheit sei am Karriereanfang Zukunftssicherheit, erklärt Ulrich Walwei vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. So können Kompetenzen gesammelt werden, mit denen Arbeitnehmer flexibel in mehreren Bereichen einsetzbar sind. Sie haben so bei einem späteren Jobwechsel mehr Möglichkeiten. dpa

© Gmünder Tagespost 16.03.2018 15:16
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