Iggingen investiert für den Nachwuchs

Vor einem Jahr war im Kindergarten „Im Gänsegärtlein“ der erste Spatenstich für den Erweiterungsanbau – am kommenden Samstag,

12. Mai wird die Fertigstellung mit einem Tag der offenen Tür von 13 bis 16 Uhr gefeiert. Rund 1,2 Millionen Euro wurden in den Bau investiert.

  • Der Neubau des Igginger Kindergartens „Im Gänsegärtlein“ wurde nahtlos an den Bestand angedockt und bietet jetzt genügend Platz für die steigende Nachfrage nach Kleinkindbetreuung. Foto: jan
  • Hell und freundlich präsentiert sich der Essbereich mit Kü che im neu geschaffenen Ganztagsbereich des Igginger Kindergartens. Foto: jan
  • Mit der Erweiterung wurde der Kindergarten „Im Gänsegärtlein“ unter anderem mit neuen Sanitäranlagen ausgestattet. Foto: jan

Iggingen. Die Bauarbeiten am Kindergarten „Gänsegärtlein“ sind abgeschlossen und am Samstag, 12. Mai, es kann bei einem Tag der offenen Tür zwischen 13 und 16 Uhr in Augenschein genommen werden, was entstanden ist. Insgesamt investierte die Gemeinde Iggingen 1,2 Millionen Euro in Anbau und Sanierung im bestand.

Lichtdurchflutete Räume

Harmonisch fügt sich der Neubau an das Bestandsgebäude an. Und bietet so viel Platz für die Betreuung von Kleinkindern. Dazu gesellt sich jetzt ein neuer Eingangsbereich mit angrenzendem Raum für die Ganztagsbetreuung. Hier präsentieren sich auch die neue Küche und die Sitzplätze, an denen die gemeinsamen Mahlzeiten genommen werden. Ansprechende Architektur mit Licht durchfluteten Räumen wurde umgesetzt. Neue Sanitäranlagen, ein Behinderten-WC, Personalbüro, Ruheraum, Gruppenraum und vieles mehr ist entstanden.

Bereits Mitte 2015 zeigte sich, dass die Kindergartenplätze knapp werden. Fortsetzung auf Seite 15

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Freude über das Ergebnis

2016 war das Planungsjahr, 2017 erfolgte die Umsetzung. Für die Baukosten von 1,2 Millionen Euro gab es Zuschüsse in Höhe von 515.000 Euro. So schulterte Iggingen den Gemeindeanteil von 700.000 Euro. „Und es hat sich gelohnt“, freut sich Bürgermeister Klemens Stöckle gemeinsam mit Kindergartenleiterin Franziska Stierl über das Ergebnis.

Denn es wurde neben dem Anbau auch im Bestand saniert. Neue Fenster, eine ausgefeilte LED-Beleuchtung, eine neue Heizung wurden installiert. Der Garderobenbereich zog in den neuen Eingangsbereich um. So gibt es nun mehr Platz für die Themen- und Bewegungsflächen.

Der Anbau ist quasi angedockt an das Bestandsgebäude, das vor 20 Jahren bezogen wurde. Auch im Außenbereich gab es Veränderungen. Da die Schaukelanlage dem Neubau weichen musste, wurde sie in den großzügigen Garten an einer anderen Stelle eingefügt.

Die Fläche des Kindergartens hat sich durch den Anbau jetzt nahezu verdoppelt.

Klemens Stöckle, Bürgermeister

Nachfrage steigt stetig an

Insgesamt 50 Kinder besuchen die Gemeindeeinrichtung. „Und die Nachfrage nach Kleinkindbetreuung steigt stetig“, erklärt Stöckle. Bislang werden zehn Kinder unter drei Jahren in der Krippe „Im Gänsegärtlein“ betreut.

Tag der offenen Tür

„Eigentlich hat sich die Fläche des Kindergartens durch den Anbau nahezu verdoppelt“, erklärt Bürgermeister Stöckle. Und durch den Anbau wurde die Erschließungseinrichtung komplett neu strukturiert. Neuer Mittelpunkt ist der Essbereich mit Foyer. Der Anbau wurde in Holzständerkonstruktion erstellt. Große Fensterflächen und Oberlichter erzeugen helle und freundliche Räume. Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 12. Mai, steht Architekt Volker Gunst für Informationen über das Entstandene zur Verfügung und das Kindergartenteam gibt Auskunft über die Konzeption und die pädagogische Arbeit. jan

© Gmünder Tagespost 10.05.2018 18:59
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