Mann festgenommen

Bei Besuch in Luton: König Charles III. erneut mit Eiern beworfen

König Charles III. reiste in die Stadt Luton nördlich von London. Dabei soll es zu einem Eierwurf auf den Monarchen gekommen sein. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in den vergangenen Wochen.

Luton – Seit dem Tod von Queen Elizabeth II. (†96) am 8. September 2022 sitzt ihr Sohn Charles (73) auf dem britischen Thron. Während dem neuen Regenten viel Unterstützung zugesprochen wird, reagieren nicht alle positiv auf seine Amtsübernahme. In den vergangenen Wochen ist die Monarchie um König Charles III. oft unter scharfe Kritik geraten – enttäuschte Bürger setzten unter dem Hashtag Not My King („Nicht mein König“) sogar eine Petition gegen den Thronfolger auf.

Zwischenfall bei Dienstreise: König Charles III. erneut mit Eiern beworfen

Bei einer Reise in die Stadt Luton nördlich von London, wo König Charles III. unter anderem einen Sikh-Tempel eröffnen soll, kam es nun zu einem Zwischenfall mit der beistehenden Menschenmenge. Wegen eines mutmaßlichen Eierwurfs auf König Charles III. hat die Polizei in der Stadt einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann sei zwischen 20 und 30 Jahre alt, teilte die Polizei der Grafschaft Bedfordshire am Dienstag mit. Der König wurde nicht getroffen.

König Charles III. bei seinem Besuch in der Stadt Luton. Dabei soll der Monarch erneut mit Eiern beworfen worden sein.

Charles war kurz nach seiner Ankunft am Rathaus der Stadt nördlich von London vorübergehend von seinen Bodyguards von der Menge weggeführt worden. Nach kurzer Zeit habe der Monarch dann aber an einer anderen Stelle weiter Hände geschüttelt, meldete die Nachrichtenagentur PA.

Eierwurf auf König Charles III.: Nicht der erste Zwischenfall seit Amtsbeginn

Der Vorfall in Luton ist nicht das erste Mal, dass nach König Charles III. mit Eiern geworfen wurde. Bereits vor rund einem Monat war in der nordenglischen Stadt York ein 23-jähriger Mann vorübergehend festgenommen worden, der mit mehreren Eiern den König sowie Königsgemahlin Camilla knapp verfehlt hatte. „Dieses Land wurde mit dem Blut von Sklaven erbaut“, rief ein Mann damals, der kurz darauf von der Polizei festgenommen und später auf Kaution wieder freigelassen wurde. dpa/afp

Rubriklistenbild: © dpa/PA Wire | Yui Mok (Fotomontage)

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