DSDS: Das ist aus den Siegern geworden

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Alexander Klaws war der Sieger der ersten Staffel im Jahr 2003

Köln - Raus aus dem Rampenlicht, rein ins Schattendasein? Was ist aus den DSDS-Siegern geworden? Der eine läuft halbnackt über die Bühne, einem anderen fehlt der "Killerinstinkt".

Menowin oder Mehrzad - Gangster oder Romantiker? Die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" hat es wieder geschafft: Dieter Bohlen und seine Kandidaten hielten bis zum Ende der siebten Staffel ein breites Publikum bei der Stange.

Durchschnittlich verfolgten 6,37 Millionen Zuschauer die DSDS-Sendungen in diesem Jahr, der Marktanteil bei den Jüngeren (14 bis 49 Jahre) lag bei 32,1 Prozent. Die siebte Staffel ist damit die erfolgreichste nach der ersten Auflage 2002/2003, die Alexander Klaws gewann und die Daniel Küblböck als Trash-Kandidaten hervorbrachte.

Doch was ist eigentlich aus den beiden geworden - und aus all den anderen ehemaligen "Superstars"? Sind sie noch immer top, oder schon längst ein Flop? Rechtzeitig vor dem Finale am Samstag klären wir auf.

Alle DSDS-Sieger: Das ist aus ihnen geworden

Alle DSDS-Sieger: Das ist aus ihnen geworden

Alexander Klaws (26) war der Sieger der ersten Staffel 2003. Heute steht er der Casting-Show kritisch gegenüber: "Damals hatte ich wirklich das Gefühl, dass es um Musik geht, jetzt wird immer stärker auf Entertainment gesetzt. Ich finde es bedenklich, wie die Leute durch den Kakao gezogen werden". Klaws war seit 2008 in der SAT.1-Telenovela "Anna und die Liebe" zu sehen. Ende März 2010 kehrte er dem TV den Rücken - und steht ab Juni in Hamburg auf der Bühne: In Phil Collins Musical "Tarzan" schwingt er sich als Tarzan im Lendenschurz von Liane zu Liane. © dpa
Daniel Küblböck wurde bei der ersten Staffel nur Dritter. Er lebt in Wiesbaden, wo er seine eigene Firma "Positive Energie GmbH" leitet. Die produziert Jazzmusik und die Show "Küblböcks Talk Night", die vier Mal jährlich stattfindet. 2003 erschien seine Autobiographie "Ich lebe meine Töne". 2004 landete der 24-jährige Bayer vor dem Richter: Damals hatte er noch keinen Führerschein, fuhr trotzdem - und prallte prompt mit einem Gurkenlaster zusammen. Er wurde schwer verletzt und zu 25.000 Euro Geldstrafe plus Sozialstunden verurteilt. © dpa
Rockröhre Elli Erl war bei der zweiten Staffel im Jahr 2004 dabei, in der Hoffnung, Kontakte in die Musikbranche zu knüpfen. Sie siegte - und bekam den Platten- und Managementvertrag. Allerdings redete Dieter Bohlen der lesbischen 30-Jährigen in ihre Musik hinein, weshalb sie 2008 ihr eigenes Musiklabel "1773 Records" gründete.  Hier erschien vergangenes Jahr ihr Album "Human", das sie in den USA aufgenommen hatte. Die gebürtige Straubingerin gibt heuer vier Konzerte in Deutschland, unter anderem beim Rostocker Christopher Street Day im Juli. © dpa
Der studierte Kommunikationswissenschaftler Tobias Regner gewann 2006 die dritte Staffel - und landete mit seiner Debütsingle "I still burn" prompt auf Platz 1 der deutschen, österreichischen und schweizerischen Charts. 2007 war der 27-Jährige für den Echo nominiert: Als bester nationaler Künstler und als bester Newcomer. Jetzt geht auch er eigene Wege: Heuer soll das erste Album seiner eigenen Band "RegneR" erscheinen. © dpa
Mark Medlock, Gewinner der vierten Staffel im Jahr 2007, lebt mit seinen drei Katzen in Berlin. Der bei Sony BMG unter Vertrag stehende Künstler verkaufte bis März 2010 rund 2, 5 Millionen CDs, erhielt elf Gold- und vier Platin-Auszeichnungen. Im Mai erscheint sein Album "Rainbows End". © dpa
Vor seiner Teilnahme an der fünften Staffel 2008 war der gebürtige Pole Thomas Godoj arbeitslos - jetzt ist er bei Sony BMG unter Vertrag. Unmittelbar nach seinem Sieg bei DSDS erhielt der 31-Jährige die Goldene Schallplatte für 150.000 verkaufte Singles in Deutschland. Er gibt Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz - zuletzt Ende Januar in seiner Heimatstadt Recklinghausen, wo er zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti spielte. 2009 gebar ihm seine Lebensgefährtin Jennifer (auf dem Bild noch schwanger) eine Tochter. © dpa
Bis September 2009 stand Daniel Schuhmacher, Gewinner der sechsten Staffel, unter den Fittichen Dieter Bohlens. Dann trennte sich Bohlen von dem 22-Jährigen: "Jetzt muss er sich alleine durchsetzen. Von so einem Start, wie ich ihm ermöglicht habe, träumen andere Musiker doch", sagte Bohlen, der meint, Schuhmacher fehle der "Killerinstinkt", der für die Musikbranche nötig ist. Man wird sehen. Immerhin ist der gebürtige Baden-Württemberger noch neu im Geschäft. © dpa
Am Samstag wird sich herausstellen, wer gewinnt: Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich stehen im Finale der aktuellen Staffel. © dpa

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