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Verluste für Russland: High-Tech-Raketen zerstören Flugabwehranlagen

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Russland verzeichnet schwere Verluste im Ukraine-Krieg. Die Kämpfe der ukrainischen Armee gegen Russland geht weiter: der News-Ticker.

  • Mahr als fünf Monate nach der Invasion in die Ukraine kämpfen die russischen Streitkräfte mit schweren Verlusten.
  • Russland entwirft Pläne, um die Verluste im Ukraine-Krieg zu kompensieren.
  • Hinweis der Redaktion: Die Informationen im Ukraine-Konflikt stammen teilweise von Kriegsparteien und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.

+++ 15.10 Uhr: Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses bestätigte am Montag (8. August) jüngste Berichte, wonach die ukrainische Luftwaffe jetzt über High-Tech-Raketen verfügt, die für die angebliche Zerstörung von bis zu 17 Flugabwehranlagen der russischen Armee in den vergangenen 72 Stunden verantwortlich sein soll.

Der Lenkflugkörper HARM bekämpft gegnerische Radarsysteme. (Archivbild)

Colin Kahl, US-Unterstaatssekretär für Verteidigungspolitik, sagte gegenüber Reportern in Washington, die USA hätten der Ukraine erstmals eine nicht näher bezeichnete Anzahl der Luft-Boden-Rakete AGM-88 HARM (High-Speed-Anti-Radiation-Missile) geschickt, die speziell zur Bekämpfung von bodengestützten Radaranlagen entwickelt worden ist.

News zum Ukraine-Krieg: Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlicht die aktuelle Statistik

+++ 09.20 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium meldet täglich die Verluste der russischen Armee. Mittlerweile wird vonseiten Kiews von 42.640 toten russischen Soldaten ausgegangen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

  • Soldaten: 42.640
  • Flugzeuge: 223
  • Hubschrauber: 193
  • Panzer: 1817
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 4076
  • Artilleriesysteme: 964
  • Luftabwehrsysteme: 133
  • Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 261
  • Autos und andere Fahrzeuge: 2993
  • Schiffe: 15
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 757
  • Stand: Dienstag, 9. August 2022
  • Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

Ukraine-News: Ukraine greift russische Militärstellungen an

Update vom Dienstag, 09. August, 06.40 Uhr: Der Bürgermeister im russisch besetzten Melitopol, Oblast Saporischschja,. berichtet von zehn Explosionen. Bürgermeister Iwan Fjodorow sagte, dass die ukrainischen Streitkräfte zuvor HIMARS-Raketen eingesetzt hätten, um russische Militärstellungen in Industrieanlagen in der Stadt zu treffen.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Bereits am ersten Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine werden die Gräuel des Krieges deutlich. Bomben gehen auf die Stadt Tschuhujiw nieder. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht schwer verletzt und notdürftig behandelt vor dem Krankenhaus der Stadt. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp

Ukraine-News und Verluste für Russland: Pentagon schätzt 80.000 tote russische Soldaten

+++ 20.00 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg bisher etwa 70.000 bis 80.000 Opfer zu beklagen, sagte Colin Kahl, Unterstaatssekretär für Politik im US-Verteidigungsministerium, am Montag bei einem Briefing im Pentagon.

„Ich denke, man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Russen in den letzten sechs Monaten 70 oder 80.000 Opfer zu beklagen hatten. Das ist eine Kombination aus Gefallenen und Verwundeten, die Zahl könnte etwas niedriger oder höher sein, aber ich denke, das ist in etwa so“, wird Kahl wird von CNN zitiert. Die Zahl der Opfer sei „bemerkenswert“, da bislang „keines der Ziele von Wladimir Putin erreicht“ worden sei.

Ein ukrainischer Soldat steht vor einem zerstörten russischen Panzer. Russland verzeichnet im Ukraine-Krieg schwere Verluste.

News zum Ukraine-Krieg: Ukrainische Luftwaffe vermeldet Erfolge

+++ 15.00 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben vier russische Kalibr-Marschflugkörper abgeschossen. Die entsprechende Erklärung wurde vom Luftwaffenkommando auf Facebook abgegeben. „Am 8. August 2022 gegen 10:00 Uhr feuerten [russische] Besatzer in südlicher Richtung vier seegestützte Kalibr-Marschflugkörper aus dem Schwarzen Meer ab. Die Flugabwehreinheiten der Luftwaffe haben sie alle abgeschossen“, heißt es in dem Bericht.

+++ 11.45 Uhr: Wie das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtet, haben die ukrainischen Streitkräfte zwei Brücken in der Oblast Cherson getroffen. Nach Angaben von Natalia Humeniuk, der Sprecherin des gemeinsamen Südkommandos der ukrainischen Streitkräfte, hat das ukrainische Militär am 8. August die Brücken Antoniwsky und Kakhovsky getroffen, die eine wichtige Nachschubroute für die russischen Truppen darstellen. Dies lässt sich nicht unabhängig prüfen.

Schwere Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Offenbar sechs Kommandeure entlassen

+++ 10.45 Uhr: Das US-Thinktank „Institute for Study of War“ sieht in der hohen Fluktuation in der russischen Militärführung eine Verminderung der Kampf-Effektivität. Diese Einschätzung bestätigte das britische Verteidigungsministerium. Demnach habe die russische Militärführung aufgrund der militärischen Misserfolge in der Ukraine einen großen Wechsel erlebt.

Den Fachleute zufolge wurden seit Beginn der Invasion im Februar wahrscheinlich mindestens sechs russische Kommandeure von ihren Posten entlassen. Der Wechsel in der militärischen Führung dürfte sich auf die russischen Kommando- und Kontrollbemühungen in der Ukraine auswirken.

News zum Ukraine-Krieg: Verluste für Russland – Armee soll mehr als 5000 Einheiten verloren haben

+++ 07.35 Uhr: Russland soll seit dem 24. Februar mehr als 5000 Einheiten an militärischer Ausrüstung verloren haben. Nach Angaben des Analyseprojekts Oryx hat das russische Militär seit Beginn der Invasion rund 5083 Ausrüstungseinheiten verloren. Davon sind mindestens 3238 zerstört, 109 beschädigt und 326 aufgegeben worden.

Update vom Montag, 08. August, 06.33 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe soll drei russische Stellungen in der Oblast Cherson angegriffen haben.

Das Einsatzkommando „Süd“ meldet laut The Kyiv Independent, dass die ukrainischen Streitkräfte zwei Dutzend russische Soldaten getötet und verschiedene russische Ausrüstungen zerstört haben, darunter einen T-62-Panzer, fünf Einheiten gepanzerter und anderer Militärfahrzeuge sowie ein Munitionsdepot im Bezirk Beryslavskyi im Gebiet Kherson.

Ukraine-News und Verluste für Russland: Ukraine meldet Tötung von 300 russischen Soldaten

+++ 16.50 Uhr: Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Armee sind am Samstag (6. August) 300 russische Militärangehörige im Ukraine-Krieg ums Leben gekommen. Die Militärführung spricht dabei von den „größten Verlusten an der Front in Donezk“, heißt es in einem Bericht des ukrainischen Nachrichtenportals Pravda.

Zusätzlich zu den großen personellen Verlusten sei es den ukrainischen Streitkräften am Samstag außerdem gelungen, mehrere russische Luftabwehranlagen außer Gefecht zu setzen. Wie Pravda unter Berufung auf Angaben eines ukrainischen Militärverbunds im Süden des Landes berichtet, hätten ukrainische Kräfte neben einem modernen Flugabwehrraketensystem vom Typ Panzir auch vier russische S-300-Luftabwehrsysteme zerstört.

Ukraine-Krieg: Russland hat seit Kriegsbeginn zahlreiche hochrangige Militärs entlassen

+++ 11.20 Uhr: Nach britischen Informationen sollen seit Beginn des Ukraine-Krieges mindestens ein halbes Dutzend hochrangiger Militärs entlassen worden sein. Die schlechte Leistung der Streitkräfte sei für die russische Militärführung sehr kostspielig gewesen. Dies hätte zur Entlassung von mindestens sechs Kommandeuren geführt, teilte das britische Verteidigungsministerium in seinem Update am Sonntag (7. August) mit. Unter den entlassenen Militärs soll auch Alexander Dwornikow sein. Der General wurde abgesetzt, nachdem er das Gesamtkommando über die Militäroperation erhalten hatte.

Update vom Sonntag, 07. August, 06.40 Uhr: Wie The Kyiv Independent mitteilt, zerstört das ukrainische Militär russische Truppen und Ausrüstung im Süden der Ukraine. Das Einsatzkommando „Süd“ meldete, es habe 72 russische Soldaten getötet und eine 122-mm-Haubitze, eine Aufklärungsdrohne, mehrere gepanzerte und militärische Fahrzeuge sowie ein Feldmunitionsdepot zerstört.

Die ukrainischen Streitkräfte führten außerdem neun Angriffe auf drei russische Stützpunkte durch.

Verluste für Russland: Prorussischer Separatistenführer liegt im Koma

+++ 13.15 Uhr: Der Chef der von Russland eingesetzten Militärverwaltung im besetzten südukrainischen Gebiet Cherson, Wolodymyr Saldo, liegt mit Vergiftungserscheinungen im künstlichen Koma auf einer Intensivstation in Moskau. „Heute wurde er im künstlichen Koma mit einem Spezialflugzeug von der Krim nach Moskau geflogen“, berichtete der russische Telegram-Kanal Baza am Samstag. Sein Zustand gilt als kritisch, eine Vergiftung wird als mögliche Ursache genannt.

Der 66-jährige Saldo ist gebürtiger Ukrainer und war bereits vor der russischen Invasion politisch aktiv. Von 2002 bis 2012 war er Bürgermeister von Cherson, anschließend saß er bis 2014 für die Partei von Ex-Präsident Viktor Janukowitsch im Parlament. 2015 verlor er die Wahl zum Bürgermeister von Cherson. Kurz nach der Besetzung großer Teile der Südukraine wurde Saldo dann von den Russen als Chef der Militärverwaltung in Cherson etabliert.

Schwere Verluste für Russland: Ukrainische Streitkräfte zerstören Munitionslager

Update vom Samstag, 06. August, 06.35 Uhr: Das ukrainische Militär zerstört sechs russische Munitionsdepots im Süden der Ukraine, wie The Kyiv Independent berichtet.

Demnach hat das Einsatzkommando „Süd“ nach eigenen Angaben 79 russische Soldaten getötet und vier Panzer, zwei Haubitzen, eine Artillerieanlage, eine Radarstation sowie 22 gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört. Die ukrainischen Streitkräfte haben Berichten zufolge auch zwei russische Kontrollpunkte und einen Gefechtsstand getroffen.

Verluste für Russland: Die Ukraine zerstörte russische Munitionsdepots

Erstmeldung vom Freitag, 5. August: Kiew/Moskau – Dem Facebook-Bericht eines operativen ukrainischen Militärkommandos zufolge, haben ukrainische Streitkräfte drei Munitionsdepots der russischen Armee zerstört: je eines in Cherson, Prydniprowske und Tokariwka im Süden der Ukraine. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben jedoch nicht.

Darüber hinaus sollen inzwischen 41.650 russische Soldaten im Ukraine-Krieg gefallen sein. Das geht aus der täglich aktualisierten Statistik hervor, die unter anderem das Nachrichtenportal Ukrainska Pravda veröffentlicht hat. (luc/aa/ska/nak mit AFP/dpa)

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