Bilder zeigen Ausmaß

Felsblock-“Ungetüm“ kracht in Tirol in Haus - Umliegende Häuser evakuiert

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In Neustift im Stubaital krachte ein tonnenschwerer Felsblock in eine Hauswand.
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Ein vier Meter hoher und mehrere Tonnen schwerer Felsbrocken traf in Neustift im Stubaital die Fassade eines Hauses. Im Gebäude befand sich auch eine Ferienwohnung.

Neustift im Stubaital - Es sind Bilder, die man nicht alle Tage sieht. In Tirol donnerte ein etwa vier Meter hoher Felsbrocken in die Fassade eines Hauses. Das Ungetüm schlug ein gewaltiges Loch in die Wand der Ferienwohnung. Erste Fotos zeigen das Ausmaß der Zerstörung.

Der Steinschlag passierte in der Nacht zum Karfreitag (2. April) in Neustift im Stubaital. Der Felsblock hatte sich etwa 150 Meter oberhalb von Neustift gelöst. Getroffen hat der Felsbrocken eine Ferienwohnung - er krachte in die Hauswand und beschädigte das Gebäude schwer.

Tirol: Tonnenschwerer Felsblock kracht in Haus mit Ferienwohnung - Polizei äußert sich

„Das Glück war, dass derzeit niemand die Ferienwohnung benutzt“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag nach dem Felssturz. Verletzt wurde so also glücklicherweise niemand. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen wurden dennoch getroffen: Insgesamt 14 Menschen mussten die drei umliegenden Häuser verlassen. Sie wurden teilweise bei Nachbarn untergebracht, berichtet die Tiroler Tageszeitung. Zudem wurde die Gemeindestraße im Ort vorerst gesperrt.

Felssturz in Tirol: Der tonnenschwere Stein durchbrach die Wand zu einer Ferienwohnung.

Der Felsblock ist etwa vier Meter groß und wiegt laut der Tiroler Tageszeitung mehrere Tonnen. Er blieb in der Fassade des Hauses stecken und zerstörte ein Zimmer. Wie groß der entstandene Schaden ist, ist aktuell noch unklar. Das Haus wurde allerdings massiv beschädigt.

Felsblock kracht in Neustift im Stubaital in Haus - „Latent steinschlaggefährdeter Bereich“

Laut der Tiroler Zeitung sind weitere Felsstürze in dieser Dimension nach Erkundungsflügen erst einmal nicht zu befürchten. „Jedoch handelt es sich hierbei generell um einen latent steinschlaggefährdeten Bereich“, äußerte sich ein hinzugezogener Geologe gegenüber dem Blatt. (nema mit dpa)

Ebenfalls am Karfreitag (2. April) kam es in Taiwan zu einem schweren Zugunglück. Ein Express-Zug prallte mit einem Baustellenfahrzeug zusammen. Mehr als 30 Passagiere kamen ums Leben.

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