Deutschlandweite Ausfälle

Trotz Störung bei Kartenzahlung: Hier können Sie jetzt mit Giro- und Kreditkarte bezahlen

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In einigen Supermärkten und Discountern können Kunden in Deutschland trotz der bundesweiten Störung mit Karte bezahlen. Wo das möglich ist, lesen Sie hier.

Update von Montag, 30. Mai, 13.52 Uhr: Die Störung bei der Kartenzahlung in vielen Supermärkten und Discountern hält Verbraucher aktuell in Atem. Seit fast einer Woche war es in vielen Filialen von Aldi Nord, Netto, Edeka und dm nicht möglich, mit Giro- oder Kreditkarte zu bezahlen. Nun haben zwei betroffene Supermärkte gemeldet, dass das Problem so gut wie behoben ist.

Sowohl Aldi Nord als auch Netto erklärten, dass die Kartenzahlung bald wieder in allen Filialen funktionieren sollte. Am Sonntag (29. Mai) erklärte eine Netto-Sprecherin bereits, das Problem sei „in unseren Filialen weitestgehend gelöst“. Am Montag erklärte eine Sprecherin von Aldi Nord gegenüber dem Portal Businessinsider, dass die Geräte des fehlerhaften Typs ausgetauscht würden. In einigen Märkten sei das in den vergangenen Tagen bereits geschehen, die restlichen würden folgen.

  • Hier können Sie noch problemlos mit Karte zahlen:
  • Aldi Süd
  • Aldi Nord (Geräte werden in kommenden Tagen ausgetauscht)
  • Netto Marken-Discount (Problem laut Sprecherin weitestgehend gelöst)
  • Lidl
  • Mitglieder der Rewe-Gruppe: Rewe, Penny, Toom Baumarkt. 

Trotz Störung: In diesen Geschäften können Sie noch mit Karte zahlen

Erstmeldung von Freitag, 27. Mai: Kassel – Die Kartenlesegeräte des US-amerikanischen Herstellers Verifone streiken seit Dienstag (24. Mai). Das sorgt vor allem im deutschen Einzelhandel für massive Probleme, denn das Gerät vom Typ H5000 wird für den deutschen Markt hergestellt. Wie der Zahlungsdienstleister Payone mitteilte, seien jedoch nicht alle der bundesweit rund 60.000 Geräte betroffen, wie eine Sprecherin erklärte.

Wann die Störung behoben sein könnte, dazu konnte die Sprecherin keine Auskunft geben. Auch der Austausch der Geräte könnte somit nicht endgültig ausgeschlossen werden. Auf der Internetseite von Payone fordert die Firma Händler jedoch auf, keine Selbstdiagnose zu starten. „Bitte lassen Sie (die Geräte) unverändert am Strom“, warnte die Firma eindringlich.

Kartenzahlung ist derzeit nicht überall möglich: In einigen Geschäften funktionieren die Geräte aber noch. (Symbolbild)

Nicht alle Supermärkte und Geschäfte leiden unter Störung der Kartenzahlung

Viele Supermärkte, Restaurants und Boutiquen leiden unter dem Massenausfall der Kartenlesegeräte. Namhafte Ketten, darunter: Netto Marken-Discount, Edeka, Aldi Nord, dm und Rossmann. Dass derzeit keine Zahlung mit Karte möglich ist, bestätigte auch Aldi Nord auf der Firmenwebseite: „Seit dem 24. Mai kommt es bei vielen Händlern in Deutschland und Österreich zu Störungen bei der Kartenzahlung. Hiervon sind auch zahlreiche ALDI Nord Filialen betroffen.“

Wie mehrere Medien berichteten, sind jedoch nicht alle Supermärkte von der Störung betroffen. Noch gibt es Hoffnung für alle Kunden, die lieber mit Karte zahlen. In welchen Märkten das möglich ist, zeigt die Übersicht.

Bundesweite Probleme bei Kartenzahlung: Dauer der Störung noch unklar

Bisher sei zwar noch unklar, wann die Störung behoben werden könne, Experten haben aber bereits den Grund für den Totalausfall ausfindig gemacht. Dies sei laut Payone ein Zertifikatsfehler innerhalb bestimmter Versionen der von Verifone bereitgestellten Software Schuld an der Störung.

Für die Kunden bedeutet der Kartenausfall vor allem eins: Zurück zur Zahlung mit Bargeld. Doch was, wenn die Störung überraschend kommt und das Portmonee leer ist? Dann wird es ernst für den Einkäufer - zur Not muss der Einkauf dann stehen bleiben. An Tankstellen können einem Bericht von chip.de zufolge Personalausweise, Führerscheine und Krankenversicherungskarten als Pfand einbehalten werden. Da die Störung sogar noch einige Tage andauern kann, ist es empfehlenswert die ein oder anderen Scheine und Münzen stets bei sich zu haben. (kh/dpa)

Rubriklistenbild: © Imago

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