Lebensmittelhändler gut vorbereitet

Änderung der Girocard 2023: So erklärt Kaufland den Kunden mögliche Folgen fürs Einkaufen

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2023 verschwindet die klassische Girocard. Doch was ändert sich beim Einkaufen? Kaufland hat sich zu möglichen Folgen geäußert und den Kunden erklärt, was überhaupt bei der Umstellung passiert.

Es wurde zuletzt über viele Themen im Lebensmittelhandel diskutiert. Einige Unternehmen haben sich zu bestimmten Punkten bereits geäußert. Auf Nachfrage von echo24.de gab es unter anderem im November 2022 für eine mögliche Maskenpflicht beim Einkaufen von Kaufland und Lidl klare Vorgaben. Und auch über Folgen für Kunden nach dem Aus der Maestro-Karte wurde immer wieder spekuliert. 

Das Problem: In einigen Geschäften ist die EC-Karte das einzig akzeptierte bargeldlose Zahlungsmittel. Zuletzt hatte die Sparkasse ihren geplanten Nachfolger der beliebten Karte vorgestellt - die neue Sparkassen-Card. Doch was kommt mit der Umstellung auf die Händler wie Kaufland, Lidl und Co. zu?

Ende der Maestro-Funktion beim Einkaufen: Händler müssen sich Umstellen

Laut Handelsblatt hatten die Meldungen über das Ende der Maestro-Funktion der Girokarte viele Händler „aufgeschreckt“. Für einige von ihnen bedeutet die Veränderung eine Umstellung des Bezahlsystems - und damit unter Umständen auch weitere Kosten.

Unternehmen: Kaufland
Hauptsitz: Neckarsulm
Gründung: 1984 in Neckarsulm
Umsatz: \t21 Milliarden Euro (2019)

Dem Bericht zufolge gilt: „Wer bereits über ein Kartenlesegerätverfügt, muss dieses lediglich für die Annahme von Kreditkarten freischalten lassen. Dafür ist meist noch weiterer Vertrag(szusatz) notwendig, da Kreditkartenzahlungen oft über einen anderen Dienstleister (Acquirer) als EC-Zahlungen abgewickelt werden“. Auf einige Händler werden damit weitere Kosten zukommen. Doch wie sieht es bei den großen Lebensmittelhändlern der Schwarz-Gruppe aus? Was kommt auf Kaufland und Lidl zu?

Aus für Maestro-Karte: So geht Kaufland mit der Umstellung um

Gegenüber echo24.de hat sich Kaufland zu der Umstellung und möglichen Folgen für Kunden und das Unternehmen geäußert. Demnach hat man im Laufe der Zeit bereits das „Angebot entsprechend der technischen Entwicklung sowie den Erwartungen der Verbraucher ausgebaut“.

Kaufland-Kunden können in den Filialen laut eigener Angaben mit Girocard, Visa, Mastercard, American Express sowie Maestro, Vpay, GooglePay und ApplePay bezahlen - „die Kontaktlosfähigkeit der Karten beziehungsweise Geräte vorausgesetzt“.

Kaufland ist gut auf die Umstellung nach Aus für Maestro-System vorbereitet

Größere Probleme soll es laut Kaufland mit der Abschaffung des Maestro-Systems nicht geben. Eine Umstellung sei dafür nicht notwendig, erklärt der Lebensmittel-Riese aus Neckarsulm: „Die geplante Abschaffung der Maestro-Funktion für neue Girokarten führt zu keinen Einschränkungen bei der Kartenzahlung für die Kunden in unseren Filialen und hat auch keine Auswirkung auf unsere Kartenterminals.“

Der Lebensmittel-Riese hat sich zuletzt auch über eine mögliche Verkürzung der Öffnungszeiten geäußert. Hier sieht man aber die Entscheidung bei den Kunden liegen, wie das Unternehmen auf Nachfrage durchblicken ließ.

Rubriklistenbild: © Franziska Kraufmann/ Eibner-Pressefoto/dpa/ Collage Jahn

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