Es kann zum Fahrzeugbrand kommen

Autofahrer sollten beim Tanken immer auf das „Klick“ achten – der Fehler kostet Geld

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Autofahrer sollten beim Tanken immer auf das „Klick“ achten.
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Nicht nur auf der Straße, auch an der Tankstelle gilt es für Autofahrer einiges zu beachten. Wer sein Auto betankt, sollte auf das „Klick“-Geräusch achten.

Die Spritpreise sind weiterhin hoch. Mit dem 1. September ist auch der Tankrabatt erstmal Geschichte. Autofahrer sollten zum Sparen häufige Fehler vermeiden. Wenn’s dann mal verhältnismäßig günstig ist an der Zapfsäule, soll möglichst viel rein in den Tank. Doch beim Befüllen passiert immer wieder ein ganz bestimmter Fehler. Entscheidend ist dabei das „Klick“ an der Zapfpistole, wie echo24.de berichtet.

Und Experten sehen noch ein zweites wichtiges Detail. Autofahrer sollten beim Tanken auch immer die aktuellen Temperaturen im Blick haben. Gerade in den Sommermonaten können sonst Probleme entstehen.

Richtig Tanken: Autofahrer sollten sich an das „Klick“ halten

Wer die Zapfpistole im Tank am Auto hängen hat, der kennt das Prozedere: Wenn der Tank voll ist, dann stoppt der Vorgang automatisch – wenn man die Abschaltautomatik aktiviert hat. Es ist ein lautes „Klick“ zu hören. Doch ist der Benzin-Behälter im Fahrzeug tatsächlich voll? Ein, zweimal kann man doch sicher noch die Zapfpistole drücken?

Nein. Experten raten grundsätzlich davon ab, mit Sprit nach dem „Klick“ nachzulegen. Laut Auto-Bild kann dadurch der Tank überlaufen. Wie der TÜV Thüringen schreibt, sind Abschaltautomatiken „so eingestellt, dass im Tank immer mindestens ein Liter Luft bleibt“.

Schäden am Fahrzeug können durch überlaufenden Kraftstoff nur bedingt entstehen. Fachleute sehen es aber kritisch, dass der Sprit auf diese Weise in die Umwelt gelangt oder auch mit der Haut in Kontakt kommt. Autofahrer, die damit in Kontakt geraten sind, sollten die betroffene Stelle umgehend mit Wasser und ausreichend Seife abwaschen. Es kann zu Hautreizungen kommen.

Große Hitze kann beim Tanken für Autofahrer zum Problem werden

Für die Fachleute beim TÜV Thüringen kann auch große Hitze in den Sommermonaten zum Problem beim Tanken werden. Wer bei Temperaturen um die 30 Grad nicht auf das „Klick“ der Abschaltautomatik achtet, dem droht ein Problem. Flüssigkeiten wie Benzin oder Diesel dehnen sich aus und „beanspruchen bei einer um 20 Grad gestiegenen Temperatur ein um zwei Prozent größeres Volumen“.

Weiter heiß es dazu: „Wenn sich bei 10°C in einem Pkw-Tank 50 Liter Benzin befinden, sind das bei 30°C schon 51 Liter“. Wer jetzt nach dem „Klick“ der Zapfpistole weiter Kraftstoff befüllt hat, der muss mit einem überlaufenden Tank rechnen. Auch Achmed Leser, Unfall- und Schadenexperte vom TÜV Thüringen sieht den Umstand problematisch: „Auslaufendes Benzin schädigt nicht nur das Fahrzeug und den Geldbeutel, sondern verunreinigt den Boden und das Wasser.“ Im TÜV-Bericht erklärt er zudem: „Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Fahrzeugbrand.“

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