Weltpremiere

BMW 7er: Erste offizielle Bilder des neuen Flaggschiffs zeigen Luxus pur - und eine riesige Niere

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BMW präsentiert seinen neuen 7er im Internet. Das Design rückt die Niere in den Vordergrund.

Weil Peking seine Motorshow verschoben hat, präsentiert BMW seinen neuen 7er online - und überrascht bei Form und Format. Europäische Kunden erwartet zudem eine weitere Neuerung.

München - Großer Auftritt auf digitaler Bühne: Da die Motorshow in Peking wegen der Pandemie verschoben wurde, enthüllt BMW* den nächsten 7er im Internet. Noch 2022 soll das Flaggschiff von BMW in den Handel kommen - als Verbrenner, E-Version und Plug-in-Hybrid.

Riesige Niere: BMW treibt Design bei neuem 7er auf die Spitze

Das Design treibt den aktuellen BMW-Stil auf die Spitze. Es rückt die Niere mit einem LED-Rahmen noch mehr in den Vordergrund, und führt mit je zwei LED-Schlitzen einen neuen Look für die Leuchten ein.

Die neue 7er-Reihe von BMW von vorne (hier der i7 xDrive60).
BMW 7er: Ein neuer Look für die Leuchten.

Die Abmessungen legen zu: So wird der 7er rund fünf Zentimeter breiter und höher, und die lange Version um weitere 13 Zentimeter auf fast 5,40 Meter gestreckt. Die bisher erhältliche Kurzversion wird gestrichen.

Im Interieur gibt es ein vollständig animiertes Cockpit im Stil des iX und einen Kinobildschirm für den Fond, der auf Knopfdruck aus der Decke klappt.

BMW 7er: vollständig animiertes Cockpit
BMW 7er: ein Kinobildschirm für den Fond

BMW 7er: Kein reiner Benziner für Europa

Zumindest für Europäer dürfte das Motorenportfolio ungewohnt werden. Reine Benziner bietet BMW für sein Flaggschiff nach eigenen Angaben in unseren Breiten nicht mehr an. Auch den V12-Motor hat BMW für den 7er weltweit gestrichen.

Für Europa werde es nur noch einen Dieselmotor mit sechs Zylindern, drei Litern Hubraum und 220 kW/300 PS sowie zwei Plug-in-Hybriden mit jeweils mehr als 100 Kilometern elektrischer Reichweite und natürlich den vollelektrischen i7 geben. Er kommt als i7 xDrive60 mit je einem Motor pro Achse auf 400 kW/544 PS, beschleunigt mit bis zu 745 Nm in 4,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. So erreicht er eine Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h.

Die Energie dafür liefert ein Akku mit rund 102 kWh Netto-Kapazität, der eine Normreichweite von 625 Kilometer ermöglicht. Mit bis zu 200 kW am Gleichstrom geladen, steht der Siebener im besten Fall zehn Minuten für 110 Kilometer an der Steckdose.

Noch 2022 soll der neue 7er, das Flaggschiff von BMW, in den Handel kommen.

Von Deutschlands „Autopapst“ erntet BMW jedoch für die voluminöse Neuheit reichlich Kritik.

Autonomes Fahren mit dem neuen 7er BMW

Genaue Preise nannte BMW noch nicht, deutete aber an, dass der konventionelle 7er kaum unter 100.000 Euro zu haben sein werde. Für den i7 müssen Kunden wohl rund 140.000 Euro bezahlen.

Als erstes Modell aus München ist der 7er laut BMW für das autonome Fahren nach Level 3 gerüstet. Das könnte Fahrer in naher Zukunft so entlasten, dass sie in ausgewählten Situationen ganz legal die Augen von der Straße nehmen und zum Beispiel zum Smartphone greifen können. (dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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