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Siemens mit starkem Schlussspurt – Münchner Konzern verbreitet Optimismus für 2023

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Roland Busch: Der Siemens-Chef geht mit Zuversicht ins neue Geschäftsjahr.
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Siemens geht dank anhaltend hoher Nachfrage und einem starken Auftragsbestand mit Optimismus ins neue Geschäftsjahr.

München - Der Münchner Siemens-Konzern geht nach einem starken Schlussquartal zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr. Man peile für das laufende Geschäftsjahr ein um Währungs- und sonstige Effekte bereinigtes Umsatzplus von sechs bis neun Prozent an, teilte das Unternehmen am Donnerstagmorgen mit. Zugleich rechnet der Dax-Konzern in seinen wichtigsten Geschäftsbereichen mit steigenden Margen. Dabei profitiert das Unternehmen auch von seinem rekordhohen Auftragsbestand von 102 Milliarden Euro. „Die hohe Nachfrage nach unseren Hardware- und Softwareangeboten hält an, einschließlich höher als erwarteten Umsatzwachstums im digitalen Geschäft“, sagte Siemens-Chef Roland Busch am Morgen. 

Zum Ende seines Geschäftsjahres legte der Münchner Industrie-Riese trotz des Ukraine-Kriegs und Problemen in der Lieferkette einen starken Schlussspurt hin. Zwischen Juli und September verdoppelte der Konzern den Nettogewinn auf 2,9 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr musste Siemens wegen der Beteiligung an Siemens Energy beim Netto-Ergebnis jedoch ein Minus von 34 Prozent auf 4,39 Milliarden Euro hinnehmen. (utz)

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