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Sozial engagieren durch nachhaltiges Investieren

Immer mehr Anleger wünschen sich, ihr Geld nachhaltig zu investieren. Begriffe wie „Grüne Fonds“ oder „Responsible Investment“ bezeichnen einen neuen Trend der Geldanlage, bei der nicht nur Gewinn erwirtschaftet, sondern gleichzeitig etwas für Umwelt und Gesellschaft getan wird. Nachhaltige Geldanlagen haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung auf dem Finanzmarkt gewonnen. Doch wie erkennt man, ob die eigenen Anlagen in die richtigen Projekte fließen?

Was sind nachhaltige Investments?

Genau diese Frage stellen sich laut des führenden Finanzinstituts UBS mehr als 72 Prozent der Anleger. Die Antwort: Beim nachhaltigen Investieren (Sustainable Investing) geht es darum, sowohl Rendite zu erzielen als auch nachhaltig und mit gutem Gewissen zu agieren. Investitionen in Unternehmen oder Branchen, die nicht im Einklang mit den Vorstellungen des Anlegers von Nachhaltigkeit stehen, sind demnach kategorisch ausgeschlossen. Dazu zählen unter anderem Unternehmen der Rüstungs-, Tabak- oder Alkoholindustrie sowie diejenigen, die Menschen ausbeuten oder die Umwelt schädigen. Stattdessen setzen sich Anleger mit nachhaltigen Investments bewusst für Unternehmen ein, die beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind oder sich durch soziales Engagement auszeichnen. In diesem Zusammenhang spricht man von Impact Investments, also Investitionen, die eine nachhaltige Entwicklung unterstützen möchten, zum Beispiel in Entwicklungsländern. Ausschlaggebend sollte bei der Entscheidung für ein Unternehmen oder eine Branche immer das eigene Werteempfinden sein.

Portfolio überprüfen, Werte definieren und nachhaltig Geld investieren

Wer sich mit Sustainable Investing beschäftigt, weiß häufig gar nicht, wie der erste Schritt zur nachhaltigen Geldanlage aussehen soll. In dem Fall kann es helfen, auf die Unterstützung des weltweit führenden Vermögensverwalters UBS zurückzugreifen, der sich nachweislich für die Zukunft nachhaltiger Anlagen einsetzt.

Wer sich für Sustainable Investing entscheidet, sollte zunächst sein Portfolio überprüfen und die eigenen Wertvorstellungen in Kriterien zur Auswahl nachhaltiger Investments übersetzen. Ob gewisse Unternehmen, die nicht nachhaltig handeln, als Geldanlagemöglichkeit ausgeschlossen werden sollten beziehungsweise ob neue Investments getätigt werden und wie diese aussehen sollten, lässt sich am besten mithilfe eines persönlichen Kundenberaters herausfinden.

Weniger Rendite wegen nachhaltiger Investments?

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass nachhaltige Investments eine geringere Performance lieferten als konventionelle Investitionen – doch zu Unrecht. Denn Analysen von UBS zufolge kann nachhaltiges Investieren die Rendite in vielen Fällen sogar steigern – in jedem Fall schadet es ihr nicht. Laut einer Studie der Ratingagentur Scope Analysis können nachhaltige Investitionen nach drei Jahren bis zu ein Prozent mehr Rendite erreichen als herkömmliche Anlagen. Im ungünstigsten Fall hatten, so ergaben die Auswertungen, die nachhaltigen Anlagen genauso viel Rendite erbracht wie die konventionellen. Im Falle von UBS konnte die Stiftung Warentest die positiven Entwicklungen hinsichtlich ethisch-ökologischer Fonds bestätigen.

Entsprechend scheint es nur wenig verwunderlich, dass UBS – und bislang rund 39 Prozent der Anleger – davon überzeugt sind, dass Sustainable Investment die Anlagemöglichkeit der Zukunft ist. Mit einem nachhaltigen Investment lässt sich mehr erreichen – sowohl für das eigene Geld als auch das Wohl der Erde.

Bildquelle: unsplash

© Gmünder Tagespost 13.05.2019 08:51
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