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Trading mit Bitcoin, Ether und Co. - digitaler Handel mit digitalen Währungen

Die Kryptowährung Bitcoin ist inzwischen zehn Jahre alt geworden. Im Januar 2009 wurde zum ersten Mal Software für die digitale Blockchain, die der Währung zugrunde liegt, implementiert. Seitdem ist viel Zeit vergangen, als Zahlungsmittel hat sich die digitale Währung zwar noch nicht durchgesetzt, doch als Gut für Investition und Trading erfreut sich Satoshi Nakatomos - so der Name des/der enigmatischen Bitcoin-Gründer/s - Kreation dennoch großer Beliebtheit. Vor allem ein erneuter Preisanstieg in diesem Jahr und die Antizipation des Halving 2020 sorgen dafür, dass der Bitcoin wieder in aller Munde ist. Was es damit auf sich hat und wie Trading mit Bitcoin funktionieren kann, das verrät dieser Einblick.
  • Quelle: stock.adobe.com

Wie funktioniert Bitcoin und wie wird damit getradet?

Ein Kauf an der Börse ist relativ simpel. Ein Käufer erwirbt ein Aktienpapier und zentral wird gespeichert, auf welchem Konto die Aktie sich derzeit befindet. Damit ist eindeutig gegeben, dass Aktien nicht mehrfach ausgegeben werden.

Ähnlich verhält es sich mit Bitcoin, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: all dies geschieht nicht zentral. Bitcoin Schlüssel werden von der Blockchain errechnet und die Summe aller Transaktionen von allen rechnenden Usern gegengezeichnet. Auch so ist eindeutig festgelegt, welcher Bitcoin sich wo befindet. Geht allerdings der private Schlüssel einer digitalen Wallet verloren, ist auch der Bitcoin verloren. Immer wieder melden Bitcoin-User, dass sie alte Festplatten verloren haben und ihnen ihr alter Wert entschwunden ist. Eine Kopie des Schlüssels hätte den Besitz abgesichert, auch ohne dass die User ihre alte Festplatte behalten.

Doch gerade diese Dezentralität ist eben der Vorteil von Bitcoin. Transaktionen verlaufen anonym und können nicht nachverfolgt werden, die Währung ist nahezu fälschungssicher. Der mathematische Aufwand, einen Schlüssel zu generieren, macht das Erraten oder Ausrechnen bereits verwendeter Bitcoins praktisch unmöglich.

Bitcoins können in einer privaten Wallet gespeichert werden, im Browser oder auch als App. Diese Wallets sind vor allem dann praktisch, wenn damit viele Transaktionen mit anderen Bitcoin-Nutzern getätigt werden oder die Bitcoins zum Einkauf genutzt werden sollen. Das war vor wenigen Jahren ein kurzlebiger Trend, doch heute haben die Wallets größtenteils ihren Reiz verloren.

Zum Traden sind diese nämlich nur bedingt geeignet, das funktioniert an den großen Kryptobörsen besser. Die arbeiten auch nicht anders als Aktienbörsen, nur eben rund um die Uhr. Dort sind User meistens besser damit bedient, ihr Geld treuhändisch bei der Börse zu lagern und die Profite ganz einfach auf das eigene Konto überweisen zu lassen.

Europas größter Marktplatz hierfür ist etwa bitcoin.de - hier haben User den Vorteil, dass Kauf und Verkauf recht übersichtlich sind. Neben Bitcoin wird auch Ether gehandelt und die Server stehen sicher in Deutschland. Wer allerdings den Expresshandel nutzen will, braucht ein kostenloses Konto bei der Fidor Bank.

Internationaler ist hier die Börse coinbase.com, die außerdem noch deutlich mehr Kryptowährungen anbietet. Geld kann hier von jedem beliebigen Konto aus überwiesen und anschließend in Kryptowährungen umgetauscht werden.

Das ist aber natürlich nur der erste Schritt zum Traden, schließlich zählt mehr als der einfache Tausch von Euro in Bitcoin und Co. Um erfolgreich zu traden, müssen Kursbewegungen richtig vorhergesehen werden. Dann lassen sich Bewegungen wie die Elliot-Wellen-Theorie erfolgreich in Profit übersetzen. Das ist keine dedizierte Theorie von Kryptowährungen per se, sondern spielt generell mit den Mechanismen eines Marktes.

Nach oben gehende Kurse ziehen Käufer an, sind gewisse Gewinnerwartungen erfüllt, so verkauft ein Teil der Eigner mit Profit wieder. Mehr Bitcoin ist am Markt verfügbar, die Kurse beginnen zu fallen und noch mehr Eigner verkaufen in Sorge um ihre Rendite. So betrachtet lässt sich Bitcoin durchaus entzaubern, allerdings stellt Bitcoin durch den fehlenden Börsenschluss auch ambitionierte Trader vor Probleme.

Bitcoin und die Altcoins - Überblick über die beliebtesten Kryptowährungen:

  • Bitcoin - die erste und klassische Kryptowährung.
  • Bitcoin Cash - eine Art schnelleres Bitcoin, das auch zum Zahlen besser geeignet ist.
  • Litecoin - schnelleres Zahlen, langsameres Minen im Vergleich zu Bitcoin.
  • Dogecoin - was als Scherz begann, wurde schnell ernst. Zukunftsaussicht aber ungewiss.
  • Ethereum - halb Kryptowährung, halb Entwicklungsplattform. Kompliziert und beliebt, lässt sich außerdem in sammelbare Kätzchen (Cryptokitties) umtauschen.

Traden und traden lassen - maschinell Profite erzielen

Wenn also immer getradet werden kann und die Kurse hohen und schnellen Schwankungen unterworfen sind, kann das theoretisch hohe Renditen bedeuten. Trader brauchen hier aber Mechanismen, mit denen sie sofort reagieren können. Das übersteigt das menschlich Zumutbare - wer will schon mit übermüdeten Tradern im Schichtdienst arbeiten? - und verlangt nach maschineller Präzision.
Trading Bots sind nichts Neues und kommen am Aktienmarkt ebenfalls zum Einsatz, Anleger überschreiben ihre Autorität einfach dem Bot. Die Anwendung tut dann das, was Trader eben so machen: bei günstigen Preisen einkaufen, bei hohen Preisen verkaufen. Die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis ist reiner Ertrag.

Das bedeutet, dass Trader hierbei auch bei stagnierenden Kursen Gewinne erzielen können. Dies war beim Bitcoin zu Beginn des Jahres der Fall, als der Kurs der Kryptowährung im Mittel stabil auf und ab tänzelte.

Ein Beispiel für die Funktionsweise beschreibt die Analyse von Kryptoszene, der Trading Bot Cryptosoft steht hier im Fokus. Steigende und fallende Kurse, Tendenzen und Marktentwicklungen werden von den Bots dazu genutzt, unter den Rahmenbedingungen des Besitzers zu arbeiten. Wer seinem Trader kleinere Margen aufträgt, wird verlässlich kleine Gewinne erzielen. Und wer mehr riskieren möchte, riskiert eben mehr - das alles unterscheidet sich nicht von der Arbeit mit einem menschlichen Trader. Nur sind das Rechenvolumen und die Reaktionszeit bei der Maschine deutlich schneller.

Bitcoin, Litecoin, Ether und die Risiken beim Trading

Bereits am konservativen Aktienmarkt gehen Trading und Anlagen mit gewissen Risiken einher. Das gilt selbst für Immobilien, nur haben diese Anlageformen durch ihre Trägheit gewisse Ausstiegsfenster. Ein Crash ist die Ausnahme, Kryptowährungen hingegen sind noch deutlich fragiler. Extreme Kursschwankungen gehören hier an die Tagesordnung und das kann oftmals innerhalb von 24 Stunden harsche Wertverluste bedeuten. Aber verspricht natürlich auch hohe Gewinne für alle, die es mit dem Trading richtig anstellen.

Die passende Software könnte hier die Lösung für alle sein, die Profite erzielen wollen, ohne sich tagtäglich mit den Bewegungen des Kryptomarktes auseinander zu setzen. Nur sollten Anlagevolumen und Risiko adäquat gegeneinander abgewogen werden.

© Gmünder Tagespost 29.04.2019 14:25
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