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Umsatzsteigerung dank effizienter Logistikstrategie

Möchte man mit seinem Unternehmen mehr Geld verdienen, hat man üblicherweise zwei Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen: Umsatz steigern oder Ausgaben reduzieren. Häufig sind alle Ressourcen bereits ausgeschöpft und es wird bereits auf Maximalniveau gearbeitet, sodass neue Einnahmen nicht realisierbar sind. Bleibt nur noch, gewinnbringende Maßnahmen im Bereich Kostensenkung umzusetzen, um den Mangel auszugleichen. Diese Vorgehensweise muss nicht immer Entlassungen geschätzter Mitarbeiter nach sich ziehen, es existieren auch andere Methoden.
Besonders viel Potenzial für Einsparungen steckt in der Logistik eines Unternehmens. Wer hier einige wichtige Punkte berücksichtigt, trägt erheblich zur Effizienzsteigerung bei, wodurch sich in der Folge automatisch auch der Umsatz erhöht.

Notwendigkeit der Logistik und ihre wachsende Bedeutung

Nahezu jedes Unternehmen muss in irgendeiner Form Logistik betreiben, etwa um das Lager zu verwalten oder den Warenversand abzuwickeln. Und dieser Bereich wird für den Erfolg eines Unternehmens auch zunehmend wichtiger.
Das hat folgende Gründe:

  • die Globalisierung der Märkte und Wertschöpfungsketten
  • die verstärkte Individualisierung der Produkte für den Konsumenten
  • die Zunahme von Informations- und Kommunikationstechnologien als Teil der logistischen Prozessketten
  • die weltweite Deregulierung der Telekommunikations- und Transportmärkte

Doch die Logistik kann schnell zum "Profit-Vernichter" werden, wenn sie nicht professionell organisiert und strukturiert wird. So stellen beispielsweise die Mieten für große Lagerhallen oder die Unterhaltskosten des Fuhrparks enorme Kostenfaktoren dar, weshalb solche Posten dementsprechender Kontrollen und laufender Aktualisierung bedürfen.
Um die Ausgaben für diese Abteilungen so gering wie möglich zu halten und sie optimal in das Unternehmen einzubinden, gibt es einige verschiedene Strategien.

Dynamische Logistik

Bei dieser recht neuen Art der Organisation orientiert man sich am aktuellen Bedarf und stellt die eigenen überschüssigen Kapazitäten anderen Unternehmen gegen Geld zur Verfügung. Umgekehrt werden eigene Bedarfsspitzen wiederum mit den Ressourcen anderer abgedeckt. Auf diese Weise bindet man weniger Kapital in der eigenen Logistik, spart Geld und kann freier wirtschaften. Aktuell gehalten wird dieses Netzwerk aus Abnehmern und Anbietern von Logistikgütern von erfahrenen Logistikdienstleistern, deren Leistungen jedes Unternehmen in Anspruch nehmen kann. Eine bewährte Methode stellt sale-and-lease-back dar, mit der die Ressourcen verwaltet und zur Verfügung gestellt werden.

Outsourcing

Einige Unternehmen beauftragen für den gesamten Organisations- und Verwaltungsaufwand externe Dienstleister. Man hat also einen kompetenten und passenden Partner, der die eigene Logistik betreut und sich hervorragend mit den verschiedensten Möglichkeiten und Maßnahmen auskennt. Sollte dabei etwas schiefgehen, haftet im Normalfall der Dienstleister und nicht das Unternehmen selbst. Auch wenn diese Methode die bequemste darstellt, ist sie meistens auch die teuerste. Daher sollte man, will man in diesem Bereich Kosten reduzieren, zumindest einen gewissen Teil der Logistik selbst organisieren und verwalten. Dafür reichen schon kleine Handgriffe, beispielsweise indem man die eigenen Produkte systematisch beschriftet. Es finden sich in jedem Unternehmen Möglichkeiten, dem Outsourcing-Partner gewisse Arbeitsschritte abzunehmen und damit Geld einzusparen.

Eigenregie

Wer seine gesamte Logistik selbst managen möchte, hat Einiges zu tun. Je nach Bedarf muss ein Lager gemietet, Behältnisse und Fahrzeuge angeschafft werden. Nicht zu vergessen, dass man für die Verwaltung qualifiziertes Personal benötigt - ungeschulte Kräfte können ein Logistiksystem schnell ruinieren und das Unternehmen viel Geld kosten.
Neben dem Erwerb von Sach- und Humankapital hat man auch noch in die digitale Infrastruktur zu investieren, denn eine professionelle Verwaltung kommt in der heutigen Zeit ohne entsprechende Software keinesfalls mehr aus. Dafür heißt es, geeignete Arbeitsplätze, PCs und Netzwerk zu schaffen, möglicherweise wird sogar ein zusätzlicher Systemadministrator benötigt.
All diese Dinge sind sehr teuer, zumindest anfangs. Wenn die Abteilung allerdings erst einmal steht und Leistung bringt, fallen die laufenden Kosten geringer aus.
Der Vorteil der Eigenregie ist, dass man selbst die volle Kontrolle behält und nicht auf das Know-how externer Dienstleister angewiesen ist.

Die Vorteile von dynamischer Logistik und Outsourcing sind, dass sie sich ideal dafür eignen, die Kosten in einem Unternehmen zu senken.
Ein weiteres Plus bei der dynamischen Logistik ist die Nachhaltigkeit, die hinsichtlich Klimawandel und Umweltschutz besonders hervorzuheben wäre. Da alle Ressourcen effizient ausgelastet und mit optimaler Ausbeute verwendet werden, kommt es zu keinen sinnlosen Leerläufen.
Die Stärke des Outsourcings liegt vor allem in der Zeit- und Personalersparnis sowie in Steigerung von Qualität und Flexibilität.

© Gmünder Tagespost 16.01.2020 09:48
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